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"Sie wollen eine Rechnung? Das kostet extra!"

29.10.2002 | 14:42 Uhr |

Eine Rechnung im Briefkasten ist selten erfreulich und kommt in Zukunft vielleicht sogar zunehmend teuer zu stehen. In den USA gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Rechnungen nur per Mail kostenlos zu versenden. Kunden, die auf einer konventionellen gedruckten Rechnung bestehen, müssen Extra-Gebühren berappen, wie die New York Times berichtet.

Eine Rechnung im Briefkasten ist selten erfreulich und kommt in Zukunft vielleicht sogar zunehmend teuer zu stehen. In den USA gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Rechnungen nur per Mail kostenlos zu versenden. Kunden, die auf einer konventionellen gedruckten Rechnung bestehen, müssen Extra-Gebühren berappen, wie die News York Times berichtet.

Online-Rechnungen sind prinzipiell weder in den Vereinigten Staaten noch in Deutschland etwas Neues. Auch die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden diese Möglichkeit an Stelle der Rechnung per Post. Einige US-Unternehmen ändern jedoch jetzt ihre Vorgehensweise, um Kunden gerade bei regelmäßig zugestellten Zahlungsaufforderungen zum Umstieg von der klassischen Rechnungsform zur Rechnung via Internet zu bewegen.

Während die Unternehmen lange Zeit versuchten, Kunden zum Umstieg durch Köder wie Preisnachlässe oder Geschenke (wie auch die Telekom zu bewegen, drehen sich jetzt die Fronten. Nicht mehr die Empfänger virtueller Rechnungen werden belohnt, sondern die Empfänger gedruckter Rechnung via Brief durch Aufschläge bestraft.

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