8. Unerlaubte Änderungen an Windows erkennen
Als virtueller Wachhund für Windows und hervorragende Ergänzung zum Virenscanner arbeitet das Tool Winpooch 0.5.9-1. Die Freeware überwacht Verzeichnisse sowie Registry-Schlüssel und macht Sie auf Änderungen aufmerksam. Dadurch entdecken Sie beispielsweise Trojaner und Spyware gleich nachdem sich das Programm auf Ihrem Rechner eingeschlichen hat.
Eine Comic-Figur überbringt Ihnen die Änderungsmeldung, die nach ein paar Sekunden wieder verschwindet. Allerdings können Sie alle Meldungen nochmals in der Protokolldatei nachlesen, die Sie im Systray über das Kontextmenü des Winpooch- Icons öffnen. Mit einem Doppelklick auf das Icon holen Sie das Hauptfenster in den Vordergrund. Von hier aus gelangen Sie direkt zum Registry-Schlüssel, der verändert wurde.
9. Sicherheitslecks im WLAN aufspüren
Immer größere Bedeutung kommt der Sicherheit drahtloser Netzwerke zu. Gar nicht oder nur ungenügend abgesicherte WLANs lassen sich von Hackern oftmals als Hintertüren missbrauchen. Und da Windows XP keine vernünftige Funktion anbietet, um die Sicherheit eines WLANs zu checken, müssen Sie zu Network Stumbler 0.4.0 greifen.
Das Tool findet alle in der Nähe aktiven WLANs und zeigt sie zusammen mit der SSID (Service Set Identifier) in Listenform an. Die in Sachen Sicherheit wichtigste Info ist in der Spalte „Encryption“ zu finden. Steht hier „WEP“, nutzt Ihr Wireless LAN ein Verschlüsselungsverfahren, und Sie sind auf der sicheren Seite. Ist das nicht der Fall, müssen Sie den von Ihnen genutzten Access Point oder DSL-Router entsprechend konfigurieren, um ungebetene Mitbenutzer künftig auszusperren.
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