Ratgeber

Sicherheits-Check und Jugendschutz

Sonntag den 01.05.2011 um 07:05 Uhr

von Christian Löbering

3. Sicherheits-Check: Schwachstellen und Systemprobleme aufdecken
Das neue Wartungscenter in der Systemsteuerung von Windows 7 ist der erweiterte Nachfolger des Sicherheitscenters von XP und Vista. Es sammelt Informatio-nen aus verschiedenen Systembereichen und teils von Fremd-Software, und es meldet mögliche Schwachstellen und Probleme. So bekommen Sie etwa fehlende Updates angezeigt oder sehen eine Warnung, wenn der Virenwächter fehlt oder nicht mehr aktuell ist. Das Wartungscenter meldet auch, wenn Firewall oder/und Benutzerkontensteuerung (UAC) deaktiviert sind. Um die erkannten Sicherheitsschwächen zu beseitigen, klicken Sie auf die Schaltfläche daneben. Damit öffnet sich der entsprechende Konfigurationsdialog.

Sicherheits-Check für XP und Vista:
Von Microsoft kommt mit Baseline Security Analyzer ein Tool für XP, Vista (und Win 7), mit dem Sie Ihr System noch viel gründlicher auf Schwachstellen überprüfen können. Nach dem Start sucht das Tool erst nach fehlenden kritischen Sicherheits-Updates. Dann werden weitere potenzielle Anfälligkeiten des Systems aufgedeckt. So prüft es etwa, ob alle Partitionen mit dem NTFS-Dateisystem formatiert wurden und ob die Makrosicherheit in den Office-Anwendungen aktiv ist. Nach dem Check erhalten Sie einen Sicherheitsbericht, in dem jeder Prüfpunkt gesondert aufgeführt ist. Zusätzlich bietet das Tool für alle Bereiche, in denen Probleme entdeckt wurden, eine Anleitung zum Beheben.

4. Jugendschutz: Zugriff auf PC, Tools, Spiele und Web-Seiten steuern
Für Eltern ist es besonders wichtig, die Kontrolle darüber zu behalten, wann ihre Kinder den PC nutzen und was sie damit tun. Denn nicht jedes Spiel, Programm oder Internet-Angebot ist für jedes Alter bestimmt. Vista und Windows 7 bieten unterschiedlich umfangreiche Jugendschutz-Funktionen, bei XP hilft ein Tool wie Parents Friend .

"Family Safety" ist ein Webfilter-Modul aus den Windows
Live Essentials
Vergrößern "Family Safety" ist ein Webfilter-Modul aus den Windows Live Essentials
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Jugendschutz von Windows 7 und Vista nutzen:
Wählen Sie über den Systemsteuerungspunkt „Jugendschutz“ das Benutzerkonto Ihres Kindes. Es sollte unbedingt ein Standardbenutzer-, keinesfalls ein Admin-Konto sein. Hier können Sie Zeitlimits festlegen, Spiele nach USK-Freigabe, Inhalt oder Titel blockieren und das Ausführen von Programmen erlauben oder verbieten. Im Vergleich zum Jugendschutz bei Vista fehlen unter Windows 7 jedoch der Webfilter und der Aktivitätsbericht. Microsoft hat diese Funktionen ausgegliedert und die Schnittstelle für externe Anbieter freigegeben. Innerhalb der Windows Live Essentials bietet Microsoft selbst ein entsprechendes Tool an: „Family Safety“. Nachdem Sie es installiert und gestartet haben, melden Sie sich bei Windows Live an und folgen dem Link http://familysafety.live.com. Dort können Sie den Webfilter konfigurieren und den Aktivitätsbericht ansehen.

Jugendschutz für XP:
Bei XP fehlt der Jugendschutz. Hier können Sie mit dem Tool Parents Friend ähnliche Schutzregeln festlegen. Nachdem Sie das Tool installiert haben, machen Sie es mit [Strg]-[Shift]-[F7] sichtbar und klicken auf „OK“. Dann wählen Sie „Grundeinstellungen“ und vergeben zunächst ein Passwort für die Nutzung des Tools. Danach legen Sie über „Benutzerprofile“ ein neues Konto für Ihr Kind an. Über die Rubriken „Sperren“ und „Zeiten“ können Sie Regelprofile anlegen, die Sie dann dem Konto Ihres Kindes zuweisen.

Sonntag den 01.05.2011 um 07:05 Uhr

von Christian Löbering

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • hbrand 23:31 | 29.02.2012

    Windows 7 - Image-Backup auf USB 3.0 Festplatte

    Ich nutze Windows 7 Prof. 64-Bit.
    Ein komplettes Image-Backup (Systemabbild) auf eine externe USB 3.0 Festplatte lässt sich mit dem Betriebssystem sehr schnell und einfach (bei 150 GB in weniger als 15 Minuten) erstellen.
    Mein Problem ist, dass das Zurückspielen mit dem erstellten Reparaturdatenträger nur am USB 2.0 Port funktioniert und damit wesentlich länger dauert. Auf dem Reparaturdatenträger fehlen ja die Treiber, um den USB 3.0 Port zu erkennen und zu nutzen.
    Leider habe ich bisher im gesamten Internet keinen Hinweis gefunden, wie sich die Treiber für USB 3.0 einbinden lassen, um das Image auch mit der höheren Geschwindigkeit zurückzuschreiben.
    Ich finde es als Fehler in der Microsoft-Software, dass beim Erstellen des Reparaturdatenträgers die Treiber für USB 3.0 nicht automatisch mit eingebunden werden, wenn sie (irgendwo) auf der Festplatte vorhanden sind. Dies würde die ganze Sache sehr vereinfachen. Die in Windows 7 integrierte Lösung für das Image-Backup ist ansonsten sehr praktisch. Eine andere Backup-Software (z. B. Paragon oder Acronis) möchte ich für das Image nicht nutzen, da es hier andere Probleme geben kann.
    Hat jemand eine Lösung, wie das Zurückspielen unter Windows 7 am USB 3.0 Port funktioniert?
    - Horst Brand -

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