Sicherheit
Sicherheits-Check I
1. pcwPocketTools: Sicherheitstester
Unser Utility pcwPocketTools enthält rund ein Dutzend Sicherheitsprogramme. pcwPocketTools platziert sich nach der Installation im Systray (dem Infobereich neben der Uhr). In der Kategorie „Sicherheit“ bietet es jetzt etwa Hijack This. Das Tool hilft Ihnen bei der Suche nach Code, der mit dem Internet Explorer gestartet wird.
Tipp: Kopieren Sie die pcwPocketTools über „Optionen“ komplett auf einen Stick (Platzbedarf: rund 285 MB). So haben Sie die Prüf- und Sicherheits-Tools immer dabei.
Ein Online-Check Ihrer Firewall zeigt Ihnen, ob Ihr System nach außen komplett geschützt ist. Einen guten Test für Ihre Firewall finden Sie auf dieser Site unter Shields Up. Sie können dort aus sieben Szenarien auswählen, etwa eins, bei dem Sie selbst die zu prüfenden Ports bestimmen. Über www.pcwelt.de/d6a gelangen Sie direkt zu der englischsprachigen Testseite.
Einen deutschsprachigen Test bietet die Firma Symantec. Hier können Sie zwar nicht die Ports festlegen, doch der Dienst prüft bereits in seiner Standardeinstellung sehr gründlich. Mögliche Warnungen zu Sicherheitslücken sollten Sie genau studieren. Denn natürlich will Symantec in erster Linie seine Produkte verkaufen und bewertet möglicherweise eine Schwachstelle im System stärker als nötig.
Einen Test für Ihr Mailprogramm gibt’s hier. Dort lassen sich Outlook, Outlook Express und andere Mailprogramme auf 17 typische Sicherheitslücken checken. Sollten Sie nach Angabe Ihrer Mailadresse von GFI keine Mails erhalten, dann prüfen Sie Ihren Spam-Filter, ob die Nachrichten dort abgefangen wurden.
Ein regelmäßiger Scan mit einem Antiviren-Tool ist für den routinierten PC-Anwender selbstverständlich. Nach wie vor empfehlenswert ist das kostenlose :Antivir PE Classic. Um eine zweite Meinung einzuholen, eignet sich ein Online-Scanner. Gut sind die Gratis-Dienste von Bitdefender und Panda. Der englischsprachige Panda-Scanner lässt sich auch mit dem Browser Firefox nutzen, dagegen setzt Bitdefender den Internet Explorer voraus.
Einige Schädlinge versuchen, ihre Anwesenheit auf dem System zu verbergen. Dafür manipulieren sie sogar den Windows-Kernel, also den Kern des Betriebssystems, so dass kein Dateimanager sie mehr anzeigt. Um zu prüfen, ob sich ein solcher Schädling bei Ihnen eingenistet hat, setzen Sie Spezial-Tools ein.
Ganz einfach in der Bedienung ist Blacklight Rootkit Revealer. Für Profis ist :McAfee Rootkit Detective interessant. Es spürt alle versteckten Dateien und Registry-Einträge auf. Beide Tools sind gratis und englischsprachig.
Achtung: Unter den Einträgen finden sich auch Dateien, die Windows oder systemnahe Sicherheitsprogramme benötigen. Löschen Sie nur Einträge, von denen Sie sicher wissen, dass sie schädlich sind. Im Zweifelsfall müssen Sie dafür im Internet recherchieren.


