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Sicherheits-Alarm!

02.01.2003 | 09:37 Uhr |

Software, die jeder benutzt, ist das lohnendste Ziel für einen Angriff. Wir geben Tipps, wie Sie Standard-Programme sicherer machen, und nennen Alternativen.

Ob Sie bereits Opfer eines heimtückischen Virenangriffs, eines Dialers oder Wurms geworden sind oder nicht: Sie wissen, dass solche Gefahren täglich auf Sie lauern. Der Internet Explorer steckt voller Sicherheitslücken, Outlook und Outlook Express sind nicht besser - und sorgen gleich noch für die effektive Weiterverbreitung von Viren und Würmern. Office-Makros dürfen Sie generell nicht vertrauen, und damit auch keinem Dokument, das Sie nicht selbst verfasst haben. Der Windows Media Player steht unter Spionageverdacht, so dass Sie ihn nur im Offline-Modus benutzen sollten. Der Instant Messenger ICQ installiert Spyware auf Ihrem Rechner und ist anfällig für Buffer-Overflow-Fehler: Wenn ein Programm eine größere Datenmenge auf einmal empfängt als vorgesehen, werden Daten oder Programmteile an den nachfolgenden Speicheradressen überschrieben. Das geschieht allerdings nur, wenn der Entwickler keine Vorkehrungen dagegen getroffen hat.

Meist stürzt die Anwendung bei einem Buffer-Overflow einfach ab. Gelingt es einem Angreifer jedoch, jenseits des Pufferlimits spezielle Werte in bestimmte Speicherbereiche zu schreiben, kommt es noch schlimmer: Der PC führt dann bereitwillig den eingeschmuggelten Programmcode aus. Somit kann der Angreifer Daten manipulieren oder gar Trojaner und Viren einschleusen. Im Zeitalter der weltweit vernetzten Rechner sind Sie also nie vor einer elektronischen Attacke sicher. Zeit zum Umstieg? Für jedes Einsatzgebiet gibt es gute Alternativ-Software.

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