Sicherheit im Netzwerk

Wie Sie sich vor Spionen im Netz schützen
Jeder kennt sie: Trojanische Pferde, Würmer, Viren. Alles Plagegeister, die das Leben eines normalen Internetnutzers teilweise zur Hölle machen. Sie löschen Dateien, zum Teil ganze Festplatten oder verschicken sich selbständig an alle Adressen im Adressbuch und sorgen so für einen weltweiten Super-GAU à la LoveLetter.

Der Qaz-Wurm (siehe dritter Abschnitt dieses Artikels) hat ein Schlaglicht auf eine bekannte Sicherheitslücke geworfen: Zu viele Rechner, von denen der Anwender glaubt, sie nur persönlich zu benutzen, erlauben es Außenstehenden, bei jedem Kontakt zum Internet auf alle Dateien zuzugreifen, als würden sie selbst am Rechner sitzen. Das hat sich beim PC-WELT-Scan-Test gezeigt. Diese unnötige Freigabe sollten Sie bei Ihrem Rechner unbedingt unterbinden. Lesen Sie dazu unseren Tipp Nummer 3.

Aber es kann gute Gründe geben, den Rechner zu öffnen: Viele Anwender betreiben daheim aber auch ein kleines Netzwerk, um beispielsweise einen Rechner zum Internetsurfen und einen für wichtige Dateien zu nutzen. Praktischerweise lassen sich diese Computer vernetzen, um beispielsweise eine MP3-Datei aus dem Netz zu laden und auf dem anderen - vielleicht schnelleren Rechner - weiter zu bearbeiten.

Diese Netzwerkverbindungen bergen allerdings ein Risiko: Selbst wenn man keine Mails von fremden Absendern öffnet und sich so vor Viren und Co. sicher fühlt, gibt es Vertreter dieser Plagegeister, die sich ausschließlich über Netzwerke verbreiten. Wir zeigen Ihnen mit den Tipps 1 und 2, wie man sein Netzwerk so gut wie möglich gegen Angriffe von außen absichert.

Und was Sie generell tun können, um auf Nummer sicher zu gehen, lesen Sie in Tipp Nummer 4.

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