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So sicher sind iOS, Android & Windows Phone 7

Moderne Smartphones speichern Unmengen sensibler Daten und hängen ständig an einer Breitband-Internetverbindung. Dementsprechend wichtig wird das Thema Sicherheit. Wir sagen, wie Apple, Google und Microsoft ihre Smartphone-Betriebssysteme absichern.

Dem Thema Sicherheit auf dem Smartphone sollten Besitzer eines Apple iPhone, Desire oder Samsung Galaxy S und bald auch eines Mozart oder Trophy aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit schenken. So liegen auf dem Smartphone meist sehr persönliche Daten, unter anderem Telefonnummern, Mailadressen und Zugangsdaten zu Mailkonten und Social Communities wie Facebook. Komplette Mails werden oft ebenfalls auf dem Smartphone gespeichert, zudem finden darauf vielleicht auch berufliche Dokumente wie Office-Dateien oder PDFs ihren Platz. Dazu kommen dann je nach Anwender vielleicht noch Kreditkartendaten, die man eingibt, um vom Smartphone aus einzukaufen. Und so mancher Smartphone-Besitzer erledigt auch sein Online-Banking vom Smartphone aus via Banking-App. Der Verlust des Smartphones oder eine eingeschleuste Malware bedeuten also oftmals den Supergau für die Privatsphäre und den Schutz der eigenen Daten. Zusätzlich besteht bei Smartphones das Risiko, dass Gespräche abgehört oder das Smartphone sogar zu einer Art Abhörwanze umfunktioniert wird.

Nicht zu vergessen: Dialer feiern auf dem Smartphone ein trauriges Comeback, immer öfter tauchen Meldungen auf, dass Smartphones derart manipuliert wurden, dass sie hochpreisige Telefonverbindungen oder WAP-Verbindungen ohne Zustimmung des Benutzers aufbauten. Die Hersteller von Sicherheitslösungen haben das Thema Smartphone-Sicherheit für sich entdeckt, Norton bietet beispielsweise mit Norton Mobile eine eigene Produktreihe für Smartphones an . Mit Norton Smartphone Security, das es unter anderem für Android und IOS gibt, soll nicht nur Malware gestoppt werden, sondern man kann damit auch ein verlorenes Smartphone sperren und die darauf liegenden Daten löschen. Damit der Besitzer eines Smartphones aber selbstständig das konkrete Gefahrenpotenzial für sein eigenes Smartphone einschätzen kann, stellen wir in diesem Artikel die Sicherheitsarchitekturen von Apple iOS, Google Android und Windows Phone 7 vor.

Eine wichtige Information vorab: Den Hauptangriffsweg beziehungsweise das meist genutzte Einfallstor auf ein Smartphone stellt derzeit die Installation einer Malware-verseuchten App dar. Der Angreifer tarnt seine Malware, indem er sie als vermeintlich nützliche oder besonders pfiffige Anwendung (bei Android kann die Malware auch in einer App mit verlockenden erotischen Inhalten versteckt sein, weil Google für den Android Market Apps mit erotischen Inhalten zulässt) im App Store, im Android Market oder im Windows Marketplace anpreist, in ihr aber Funktionen versteckt hat, die ihm erweiterte Rechte auf dem Smartphone geben. Beispielsweise um Kontaktdaten einzusammeln, Ortsdaten zu sammeln und heimlich eine Internetverbindung aufzubauen, über die die eingesammelten Daten dann an den Hacker verschickt werden.
Generelle Sicherheit-Tipps für alle Smartphones: Aktivieren Sie einen Zugriffsschutz (PIN, Passphrase/Passcode, Entsperrmuster). Sichern Sie Ihre Smartphone-Daten regelmäßig via Backup. Installieren Sie eine Software zum Fernsperren des Smartphones und zum Fern-Löschen von Daten.

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