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So setzen Sie Zugriffsrechte richtig

13.05.2010 | 08:51 Uhr |

Das Festplatten-Dienstprogramm von MacOS X kann Zugriffsrechte überprüfen und reparieren. Doch dessen Fehlermeldungen verwirren häufig mehr anstatt aufzuklären. Wir erklären, worauf Sie achten und wo Sie Hand anlegen müssen.

Mac-OS X basiert auf dem Betriebssystem Unix und ist somit auch eng mit Linux verwandt. Auch dort gibt es das Konzept "Zugriffsrechte". Ursprünglich gab es in diesem Konzept nur drei Rechte: Das Recht, eine Datei zu lesen, eine Datei zu verändern und eine Datei auszuführen; sprich: den Inhalt der Datei in den Arbeitsspeicher zu laden und den Prozessor des Rechners anzuweisen, den Inhalt der Datei als Befehle zu lesen und auszuführen.

Damit lässt sich die erste von drei möglichen Fehlermeldungen erklären: Das Festplatten-Dienstprogramm vergleicht die Zugriffsrechte für eine Datei (oder einen Ordner), mit den entsprechenden Einträgen in der Datenbank von Mac-OS X 10.5 oder 10.6. Geprüft werden dabei jedoch ausschließlich Dateien und Ordner in den Verzeichnissen "System", "Library" und "Programme". Stimmen die Zugriffsrechte nicht überein, sieht man beispielsweise den Hinweis: "Die Zugriffsrechte unterscheiden sich für

"/private/var/log/asl.db, Soll-Wert: -rw---, Ist-Wert: -rw-r---." In der Regel kann man diese und ähnliche Hinweise ignorieren. Sie sind meistens eine Folge der Nachlässigkeit der Apple-Programmierer, die die Zugriffsrechte für eine Datei neu definiert haben, aber diese Neudefinition nicht in der Datenbank gespeichert haben.

TIPP

Wer bei der Beurteilung einer solchen Fehlermeldung unsicher ist, kopiert den Dateinamen und sucht diesen Namen beispielsweise bei Google oder einer anderen Suchhilfe. Wenn die Änderung an der Datei gefährlich ist, sollten sich schnell entsprechende Hinweise im Internet finden lassen.

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