29.09.2013, 14:43

Johann Baumeister

Sicherheit beim Arbeitsplatzrechner

Schalten Sie die Firewall ein

Wenn Sie keine komplette Sicherheits-Suite oder mehrere einzelne Schutz-Programme verwenden wollen, so sollten Sie wenigstens die Windows-Firewall aktivieren. Diese bietet zumindest einen grundlegenden Schutz. Der reicht aber nicht so weit wie bei den kommerziellen Sicherheitspaketen. Dafür gehört die Windows Firewall aber zum Umfang von Windows und es fallen keine zusätzlichen Kosten an.
Über „Systemsteuerung, System und Sicherheit“  können Sie die Windows-Firewall einrichten und konfigurieren. Die Windows 7-Firewall überwacht sowohl den aus- als auch der eingehenden Netzwerkverkehr und blockiert die Zugänge bei Gefahr (genauso funktioniert die Firewall von Windows 8). Die Konfiguration der Firewall erfolgt anhand von Profilen. Sie bestimmen maßgeblich die Funktionsweise der Firewall.
Nach dem Aufruf der Firewall-Verwaltung aus dem Server-Manager oder aus der Programmgruppe der Verwaltungstools  finden Sie drei Einträge: das Domänen-Profil (Domain Profile), das private Profile (Private Profile) und ein öffentliches Profil (Public Profile). Diese Profile stehen für unterschiedliche Einsatzszenarien des jeweiligen Rechners. Das "Private Profil" gilt für den Einsatz in einem privaten Netzwerk, wie etwa dem Heimnetzwerk. Hierbei müssen allerdings alle aktiven Netzwerkverbindungen als private Netzwerke eingestuft sein. Das "Public Profile" schließlich gilt immer dann, wenn der Rechner mit dem Internet verbunden ist oder mit einem Netzwerk verbunden ist, das nicht privat ist und nicht einer Domäne angehört. Das "Domänen Profil" wird im Home-Office wohl kaum benötigt.
Prüfen Sie gelegentlich die Systemprozesse
Wer regelmäßig mit seinem Rechner arbeitet kennt das „Verhalten“ und die „Reaktionszeiten“ der Programme. Er kann einschätzen, wie viel Zeit Prozesse oder das Öffnen von Dokumenten benötigen. Unregelmäßigkeiten im Verhalten oder lange Verzögerungen können ein Indiz für Viren oder Trojaner sein. Um sie zu erkennen – oder noch besser zu entfernen – helfen die erwähnten Sicherheits-Suiten sicher weiter. Zusätzlich sollten sie aber gelegentlich oder bei unerklärbarem Verhalten des Rechners die Systemprozesse überprüfen.
Um die Prozesse zu kontrollieren rufen Sie den Task-Manager von Windows auf (durch gleichzeitiges Drücken von STRG+ALT+ENTF und anschließendem Klick auf "Task-Manager starten" klicken) und gehen darin zum Reiter „Prozesse“. Unter Beschreibung finden Sie eine Erklärung zu den Prozessen. Die Programme finden Sie unter dem Reiter „Anwendungen“. Es ist sicher nicht immer ganz einfach die Prozesse zu erkennen oder zu unterscheiden, ob sie nun gewünscht sind oder von einem Angreifer stammen. Aber wenn Sie einen Prozess keinem Programm zuordnen können, so sollten Sie nun etwas genau hinschauen. Googeln Sie nach dem Prozess um zu erfahren, was dahinter steckt.
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