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Diagnose - Viren tot!

08.09.2007 | 11:25 Uhr |

Hat sich Ihr PC einen Virus, Wurm oder Trojaner eingefangen, dann müssen Sie schnell und richtig handeln. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie Schädlinge erkennen und entfernen.

Kaum ein Tag vergeht ohne Hiobsbotschaften über neue Malware, die Ihren PC gefährdet. Im Idealfall ist Ihre Antiviren-Software (AV) durch ein Signatur-Update bereits darauf vorbereitet, so dass Sie den Angriffen von Viren und Trojanern gelassen entgegensehen können. Läuft Ihr AV-Programm allerdings mit veralteten Signaturen oder gibt es zu der neuesten Plage noch kein Update, so ist es für den Schädling leicht, Ihren PC zu infizieren. Die Folge ist, dass sensible Informationen wie Passwörter und Bankverbindungsdaten auf Ihrem PC nicht mehr sicher sind. Hat sich beispielsweise ein Trojaner in Ihrem System eingenistet, sendet dieser die Daten an den Hacker, sobald Sie online gehen. Daher ist es nicht zu empfehlen, mit dem vermutlich infizierten Rechner online nach dem neuesten Viren-Update zu suchen oder Infos einzuholen. Doch wie den Virus dann entfernen?

Mit ein paar Grundkenntnissen und den richtigen Programmen können Sie sich gezielt auf die Suche nach Eindringlingen machen und diese dauerhaft beseitigen oder zumindest außer Gefecht setzen. Doch Vorsicht: Wann und wie Sie im Detail vorgehen, entscheidet darüber, ob Sie den Schädling auch wirklich loswerden.

Falls sich Ihr Rechner ungewöhnlich verhält, muss das nicht gleich mit einem Virus oder einem Trojaner zu tun haben. Reagiert beispielsweise der PC nicht mehr, kann er auch überlastet sein. Oder zeigt Ihr Internet-Browser eine Seite nicht an, dann hat vielleicht ein Fehler in der Web-Seite verhindert, dass Firefox & Co. die Seiten aufbauen. Wenn sich solche Vorkommnisse allerdings häufen, sollten Sie sich auf die Suche nach Eindringlingen auf Ihrem Rechner machen.

Infektionswege: Die meisten Schädlinge kommen heute per Mail. Unbedarfte Benutzer öffnen mit Malware infizierte Anhänge. Aber auch beim Surfen kann Ihr PC ein Schadprogramm einfangen, indem Sie Web-Seiten ansteuern, die durch Ausnutzen von Sicherheitslücken schädlichen Code in Ihr System einschleusen. Dabei ist die Gefahr umso größer, je länger Sie keine Sicherheits-Updates eingespielt haben.

Tipp: Aktivieren Sie unter Windows XP unter „Systemsteuerung, Sicherheitscenter“ die Option „Automatische Updates“. Anwender älterer Windows-Versionen sollten mindestens einmal pro Woche im Internet Explorer über „Extras, Windows-Update“ nach aktuellen Updates suchen und diese installieren. Alternativ holen Sie sich die aktuellen Fassungen unter WindowsUpdate.Microsoft . Auf dieser Site finden Sie übrigens eine neue Version von Windows-Update, das Ihren PC nicht nur nach fehlenden Updates für Windows durchsucht und diese aufspielt, sondern sich auch um das Update-Management von MS-Office und anderen Microsoft-Produkten kümmert.

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