Sicheres WLAN

So schützen Sie Ihr WLAN vor Online-Gangstern

Montag den 14.09.2009 um 08:26 Uhr

von Benjamin Schischka

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Per WPA2 verschlüsseln, Signalstärke in kleinen Wohnungen verringern oder Ping-Abfrage blockieren: Wir bilden Sie zum WLAN-Sicherheitsexperten aus. Und erklären, warum MAC-Adressen filtern nicht mehr Sicherheit bringt.
Ein schlecht oder gar nicht geschütztes WLAN lockt möglicherweise nicht nur neugierige Nachbarn, sondern auch Kriminelle an. Surf-Parasiten klinken sich auf Ihre Kosten ein und reduzieren Bandbreite und Surfgeschwindigkeit. Und noch schlimmer: Nutzen die Mitsurfer Ihr WLAN für kriminelle Machenschaften, etwa illegale Downloads, werden zunächst Sie als Besitzer zur Rechenschaft gezogen, wie das Landgericht Hamburg 2006 entschied. Zeitungsberichten zufolge haben die im September 2007 im Sauerland festgenommenen Terrorverdächtigen ungeschützte Kabellos-Netzwerke für Ihre Kommunikation genutzt.

Ist das schon Grund genug, Ihr Netzwerk zum Bollwerk zu machen, kommt noch eine Gefahr erschwerend hinzu: Angreifer können Ihren gesamten Netzwerkverkehr mitschneiden. Bei unzureichend geschützten Netzwerken muss man dafür nicht einmal Profi sein.

Wichtig: Nehmen Sie die Erstkonfiguration Ihres Routers unbedingt via Netzwerkkabel vor, nicht drahtlos. Eindringlinge hätten ansonsten die Möglichkeit zuzugreifen, noch bevor Sie eine Verschlüsselung einstellen könnten. Das Konfigurationsmenü erreichen Sie, indem Sie die IP-Adresse des Routers im Browser eintippen. Diese finden Sie für gewöhnlich im Handbuch. Besitzer einer Fritzbox können auch einfach „fritz.box“ ohne Anführungszeichen eingeben.

Montag den 14.09.2009 um 08:26 Uhr

von Benjamin Schischka

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