Sicherer Schutz für Notebook, Handy & Co.

Diebstahlschutz: Handy aus der Ferne sperren

Montag, 20.06.2011 | 11:22 von Tobias Weidemann
Wer sein Handy verliert, sieht es nur selten wieder. Immerhin lassen sich neuere Modelle bereits fernsperren, um Sie für den Dieb uninteressant zu machen. So geht's.
Viele Handyhersteller haben in ihre aktuellen Modelle bereits Funktionen eingebaut, die diese nach einem Diebstahl sperren oder das Einlegen einer fremden SIM-Karte verhindern. So etwa Apple, HTC, Motorola, Nokia, Samsung und mit Einschränkungen Sony Ericsson.

Das Prinzip ist überall ähnlich. Beispiel Samsung Galaxy S I9000 mit Android: Hier rufen Sie unter „Einstellungen, Standort und Sicherheit“ den Punkt „uTrack konfigurieren“ auf. Dann legen Sie ein Samsung-Konto mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort an, auf das Sie auch ohne das Handy zugreifen können. Als Nächstes aktivieren Sie über dieses Konto die Funktion „uTrack“, indem Sie ein Häkchen setzen – fertig.

Die 10 Todsünden der Datensicherheit

Um das Handy später zu orten, rufen Sie die Internetseite www.samsungdive.com auf und melden sich dort mit Ihrer E-Mail-Adresse und dem Passwort an. Zusätzlich können Sie das Smartphone sperren und die darauf befindlichen Daten löschen.

Beim Apple iPhone ist es neben Ortung, Sperrung und Fernlöschung auch möglich, eine Nachricht auf den Handybildschirm zu schicken. So können Sie einem ehrlichen Finder die Telefonummer und Adresse zukommen lassen, bei der er sich melden soll. Seit der iPhone/iPad-Betriebssystemversion iOS 4.2 ist dazu kein kostenpflichtiges „Mobile Me“-Konto mehr nötig. Stattdessen können Sie auch Ihre Zugangsdaten zu Apples iTunes und App Store verwenden.

Gratis-Tools gegen Diebstahl

Prüfen Sie am besten schon vor dem Kauf eines Smartphones oder Tablet-PCs, ob für das Wunschmodell ein solcher Diebstahlschutz angeboten wird. Achten Sie hier auch auf die Version des Betriebssystems und auf mögliche Einschränkungen der Original-Software bei den Netzbetreiber-Varianten („Branding“). In einigen Fällen müssen Sie die Geräte-Software für den Schutz erst aktualisieren (Firmware-Update).

Montag, 20.06.2011 | 11:22 von Tobias Weidemann
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