Sicherer Internet-Zugang
DSL-Router perfekt anschließen
Tipp: Bereits beim Aufstellen des Routers kann einiges schiefgehen: Funkwellen werden von Wänden oder Hindernissen reflektiert. Abhilfe schafft eine optimale Positionierung. Hohe Wände oder Decken sind von Vorteil, damit der Router in einer Linie zum Empfänger steht. Schlecht ist die Nähe zu einem DECT-Schnurlostelefon. Weitere Knackpunkte sind Gipswände und Wasserrohre, die das Signal durch die in Schwingung versetzte Feuchtigkeit verfremden.
Die Anschlussmöglichkeiten bei DSL-Routern sind vielfältig und hängen von der Ausstattung des jeweiligen Geräts ab. Über die „DSL“- oder „WAN“-Buchse verbinden Sie das Gerät mit Ihrer DSL-Buchse. Darüber läuft der Kontakt nach außen ins Internet – ein LED-Lämpchen zeigt an, dass die Verbindung steht. Die „LAN“-Buchsen des Routers dienen zum Anschluss von Netzwerkendgeräten wie PCs oder Notebooks über ein Netzwerkkabel. Die „Telefon“-Buchse gibt es nur bei Routern mit Telefonfunktionen. Verbinden Sie sie mit Ihrem Telefonanschluss. An die ebenfalls nur bei Routern mit Telefoniemöglichkeit vorhandenen „Fon“-Buchsen können Telefone und ISDN-Geräte angeschlossen werden. Mit dem „USB“-Port nutzen Sie Ihren Router als Festplatten- oder Druckerserver. So haben alle am Netzwerk angeschlossenen PCs Zugriff auf diese Geräte.
Mit einem Router Verbindung aufzunehmen, läuft immer nach demselben Muster ab: Schließen Sie den Router über eine freie Ethernet-Buchse an den PC an. Das dafür nötige LAN-Kabel liegt der Verpackung des Routers meist bei. Längere Strippen bekommen Sie in jedem Computer-Shop. Windows XP und Vista sind standardmäßig so konfiguriert, dass Ihr Rechner per DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen bekommt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, ändern Sie die Netzwerkeinstellungen in der Systemsteuerung so ab, dass der DHCP-Adressbezug aktiv ist. Das Konfigurationsmenü des DSL-Routers rufen Sie durch Eingabe der entsprechenden Adresse in der URL-Zeile des Browsers auf. Das Gerät wird wie eine Web-Adresse angesurft. Die IP-Adresse – beispielsweise http://192.168.0.1 – ist abhängig vom Hersteller und steht in der Installationsanleitung des Routers. Tippen Sie die Adresse ein und drücken Sie -Return-. Nun erscheint meist ein Anmeldefenster mit Name und Passwort, denn aus Gründen der Sicherheit sind die meisten Router kennwortgeschützt. In der Werkseinstellung erfragen viele Router nur einen leeren Namen oder einen Standard-Benutzernamen und ein Passwort wie „admin“ oder „supervisor“. Beides steht ebenfalls in der Installationsanleitung des DSL-Routers.


