171652

DSL-Router perfekt anschließen

18.08.2008 | 14:33 Uhr |

Ihr DSL-Router bildet die Brücke zwischen dem Internet und dem lokalen Netzwerk. Die Geräte bieten umfassende Konfigurations-Möglichkeiten. In zehn Schritten konfigurieren Sie Ihren Router sicher.

Beim DSL-Surfen auf der Terrasse oder im Garten zu sitzen ist mit einem Wireless LAN ein echtes Vergnügen. Das Tor zum Web bildet der DSL-Router. Allerdings machen die Funkwellen nicht an den eigenen Grundstücksgrenzen halt, sondern sind rundum noch ein gutes Stück weiter entfernt zu empfangen. Das gilt erst recht, wenn sich das Funknetz in einem Mehrfamilienhaus befindet, denn hier reicht das Funksignal locker bis zu den Nachbarwohnungen. Was in Internet-Cafés, auf dem Campus oder in Hotels erwünscht ist, geht bei einem privaten Funknetz aber unter Umständen auf Ihre Kosten. Ebenso können sich falsche Einstellungen am DSL-Router nachteilig auswirken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in zehn Schritten Ihren DSL-Router richtig konfigurieren.
Tipp: Bereits beim Aufstellen des Routers kann einiges schiefgehen: Funkwellen werden von Wänden oder Hindernissen reflektiert. Abhilfe schafft eine optimale Positionierung. Hohe Wände oder Decken sind von Vorteil, damit der Router in einer Linie zum Empfänger steht. Schlecht ist die Nähe zu einem DECT-Schnurlostelefon. Weitere Knackpunkte sind Gipswände und Wasserrohre, die das Signal durch die in Schwingung versetzte Feuchtigkeit verfremden.

Über die Anschlussleiste verbinden Sie die Rechner, den DSL-Anschluss und USB-Geräte mit dem Router.
Vergrößern Über die Anschlussleiste verbinden Sie die Rechner, den DSL-Anschluss und USB-Geräte mit dem Router.
© 2014

1. Richtig anschließen
Die Anschlussmöglichkeiten bei DSL-Routern sind vielfältig und hängen von der Ausstattung des jeweiligen Geräts ab. Über die „DSL“- oder „WAN“-Buchse verbinden Sie das Gerät mit Ihrer DSL-Buchse. Darüber läuft der Kontakt nach außen ins Internet – ein LED-Lämpchen zeigt an, dass die Verbindung steht. Die „LAN“-Buchsen des Routers dienen zum Anschluss von Netzwerkendgeräten wie PCs oder Notebooks über ein Netzwerkkabel. Die „Telefon“-Buchse gibt es nur bei Routern mit Telefonfunktionen. Verbinden Sie sie mit Ihrem Telefonanschluss. An die ebenfalls nur bei Routern mit Telefoniemöglichkeit vorhandenen „Fon“-Buchsen können Telefone und ISDN-Geräte angeschlossen werden. Mit dem „USB“-Port nutzen Sie Ihren Router als Festplatten- oder Druckerserver. So haben alle am Netzwerk angeschlossenen PCs Zugriff auf diese Geräte.

2. Kontakt zum Router herstellen
Mit einem Router Verbindung aufzunehmen, läuft immer nach demselben Muster ab: Schließen Sie den Router über eine freie Ethernet-Buchse an den PC an. Das dafür nötige LAN-Kabel liegt der Verpackung des Routers meist bei. Längere Strippen bekommen Sie in jedem Computer-Shop. Windows XP und Vista sind standardmäßig so konfiguriert, dass Ihr Rechner per DHCP automatisch eine IP-Adresse zugewiesen bekommt. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, ändern Sie die Netzwerkeinstellungen in der Systemsteuerung so ab, dass der DHCP-Adressbezug aktiv ist. Das Konfigurationsmenü des DSL-Routers rufen Sie durch Eingabe der entsprechenden Adresse in der URL-Zeile des Browsers auf. Das Gerät wird wie eine Web-Adresse angesurft. Die IP-Adresse – beispielsweise http://192.168.0.1 – ist abhängig vom Hersteller und steht in der Installationsanleitung des Routers. Tippen Sie die Adresse ein und drücken Sie -Return-. Nun erscheint meist ein Anmeldefenster mit Name und Passwort, denn aus Gründen der Sicherheit sind die meisten Router kennwortgeschützt. In der Werkseinstellung erfragen viele Router nur einen leeren Namen oder einen Standard-Benutzernamen und ein Passwort wie „admin“ oder „supervisor“. Beides steht ebenfalls in der Installationsanleitung des DSL-Routers.

DSL Speedtest

0 Kommentare zu diesem Artikel
171652