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Verschlüsselte Kommunikation mit OpenSSH

Das kostenlose und quelloffene OpenSSH sorgt für sichere Verbindungen, etwa für die Server-Administration und für die Fernwartung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie OpenSSH noch effektiver und sicherer einsetzen.

Von Frank Dachs . Dieser Artikel stammt aus einem Linux-Sonderheft der PC-WELT .

Das Secure-Shell-Protokoll ist aus der heutigen Systemadministration rund um Linux nicht mehr wegzudenken. SSH sorgt für eine sichere und stabile Verbindung und Datenübertragung durch die Weiten des Internets: Sicher, weil SSH Version 2 auf moderne Verschlüsselungsstandards wie AES-192 (Advanced Encryption Standard, 192 Bit) setzt. Stabil, weil das Protokoll die Benutzerdaten durch Prüfsummen in den Kopfzeilen gegen Datenverluste schützt. Secure Shell (SSH) ist ein TCP-Protokoll, dessen Serverdienste im Regelfall über Port 22 laufen. Bei einem SSH-Server spricht man auch vom SSHD (Secure Shell Daemon), der im Hintergrund läuft und auf eingehende Verbindungen wartet.

Schlüssel für SSH: Mit einem Konsolenbefehl erstellen Sie schnell einen Schlüssel, der künftig das SSH-Passwort ersetzen soll
Vergrößern Schlüssel für SSH: Mit einem Konsolenbefehl erstellen Sie schnell einen Schlüssel, der künftig das SSH-Passwort ersetzen soll

OpenSSH ist der bekannteste Client für Secure-Shell-Anwendungen. Bei aktuellen Linux-Distributionen kommt meist die Version 5.x von OpenSSH zum Einsatz. Da die Software im Umfeld der auf Sicherheit getrimmten BSD-Distribution OpenBSD entwickelt wird, unterliegt OpenSSH ebenfalls den harten Sicherheitsanforderungen des Projekts. Auch für Windows gibt es einige SSH-Implementierungen – der Favorit unter den freien Lösungen ist kostenlose Putty . Ebenso interessant ist das kostenlose Win-SCP , eine grafische Erweiterung von Putty um die Dienste Secure Copy (SCP) und Secure File Transfer Protocol (SFTP).

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