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So schützen Sie Ihren Browser

11.02.2010 | 14:05 Uhr |

Täglich füttern Kriminelle etwa 15.000 Webseiten mit Malware: Surfen wird zunehmend gefährlicher. Schützen Sie sich mit unseren Tipps, Browser-Add-ons und Tools. Oder surfen Sie in einem Sandkasten.

Surfen wird zunehmend gefährlicher. Das meldete jüngst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). “Sobald man im Internet ist, wird man angegriffen”, sagte Hartmut Isselhorst, Abteilungsleiter der Behörde. Pro Tag tauchen tausende neuer Schädlinge auf. Gefährdet sind dann vor allem Windows-Rechner, deren Nutzer sich nicht ausreichend um den Schutz ihres PCs kümmern. Dabei ist wirksamer Schutz keine Zauberei.

1. Tipp: Surfen Sie misstrauisch
Zunächst gilt: Seien Sie misstrauisch beim Surfen, besonders dann, wenn Sie Ihre Daten eingeben sollen. Laden Sie Dateien nur von Seiten herunter, denen Sie vertrauen und besuchen Sie datensensible Seiten (etwa Ebay oder Online-Banking) nicht über einen fremden Link, der Sie womöglich auf eine gefälschte Bank-Seite führt. Meiden Sie generell unseriöse Seiten – besonders Porno- und illegale Download-Seiten sind häufig virenverseucht.

2.Tipp: Ein Virenscanner ist nicht genug
Ein aktuelle Anti-Viren-Software (etwa das kostenlose Avira AntiVir ) ist unabdingbar – aber nicht genug. Schützen Sie Ihren PC mindestens noch mit einer Firewall (beispielsweise mit dem kostenlosen ZoneAlarm ). Eine Firewall schließt System-Lücken und verringert so die Angriffsfläche auf Ihren Computer. Zudem überprüft eine Firewall, welches Programm ins Internet funkt. So merken Sie besser, ob Spyware nach außen kommuniziert. Zusätzlichen Schutz bieten Spybot vor Spyware und ThreatFire . Diese Programme entlarven Viren, noch bevor diese als solche bekannt und erkannt werden. Auffällig ist es zum Beispiel, wenn sich eine Datei ständig selbst kopiert.

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