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Sex weniger gefragt?

02.04.2002 | 16:15 Uhr |

"Sex sells" gilt ganz besonders für das Internet. Websites mit nackten Tatsachen stehen hoch im Kurs und sind für ihre Betreiber oft profitabel. Doch immer weniger Internet-Nutzer scheinen Suchmaschinen für die Suche nach Websites mit erotischen oder pornografischen Inhalten zu nutzen. Stattdessen fahnden Surfer in Google und Co. immer mehr nach Business-, Reise- und Berufsthemen.

"Sex sells" gilt ganz besonders für das Internet. Websites mit nackten Tatsachen stehen hoch im Kurs und sind für ihre Betreiber profitabel. Doch immer weniger Internet-Nutzer scheinen Suchmaschinen für die Suche nach Websites mit erotischen oder pornografischen Inhalten zu nutzen. Stattdessen fahnden Surfer in Google und Co. immer mehr nach Business-, Reise- und Berufsthemen.

Forscher der Penn State University im US-Bundesstaat Pennsylvania verglichen Anfragen an Suchmaschinen von vor fünf Jahren mit dem aktuellen Nutzungsverhalten der Sucher. Im Mai 1997 gaben 16,8 Prozent aller Benutzer der Suchmaschine Excite Begriffe aus dem Bereich Sex / Pornografie ein. Im Mai 2001 beschäftigten sich nur noch 8,5 Prozent aller Eingaben mit diesen Themen, wie CNN berichtet.

Im gleichen Zeitraum nahm der Anteil von Suchanfragen zu Themen aus Handel, Reisen, Jobsuche und Wirtschaft von 13,3 Prozent auf 24,7 Prozent zu. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sex im Internet deshalb weniger hoch im Kurs stehen würde. Die Surfer nutzen jetzt jedoch andere Informationsquellen. So werden viele Pornos heute in einschlägigen Newsgroups getauscht, wie John Morrison, Forscher am Rollins College in Winter Park, Florida, meint.

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