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Setzen Sie alles auf eine Karte!

23.02.2006 | 15:10 Uhr |

Noch immer konkurrieren diverse Speicherkartentypen miteinander. Lesen Sie, welche Medien sich für Ihre Zwecke am besten eignen.

Die Speicherkapazität spielt bei der digitalen Fotografie eine große Rolle. Digitalfotos mit hoher Auflösung erreichen selbst im komprimierten JPEG-Dateiformat schnell eine Größe von 2 MB und mehr. Als Digitalfotograf benötigen Sie deshalb passende Speichermedien in ausreichender Menge für Ihre Bilder. Dabei profitieren Sie zum einen von stetig fallenden Preisen durch einen stärkeren Wettbewerb der Hersteller. Zum anderen bekommen Sie Speicherkartenmodelle mit immer mehr Platz. Die Obergrenze liegt derzeit bei 8 GB.

Die meisten gegenwärtigen Speichermedien nutzen die Flash-Technik, deshalb ist für eine Speicherkarte auch der Begriff Flash-Card gebräuchlich. Bei der Flash-Technologie handelt es sich um eine Kombination aus ROM (Read Only Memory) und RAM (Random Access Memory). Ein Vorteil von Flash Chips ist, dass die auf dem Medium abgelegten Daten dauerhaft gespeichert werden und auch nach dem Ausschalten der Kamera auf der Karte verbleiben. Weil es dafür nach dem Schreibvorgang keiner dauerhaften Stromzufuhr bedarf, handelt es sich um ein nichtflüchtiges Speichermedium. Flash-Karten haben eine begrenzte Lebensdauer, die in einer maximalen Anzahl an Löschzyklen angegeben wird und die maximal 60.000 bis 80.000 Zyklen entsprechen soll. Wenn sich die Benutzung einer Karte diesem Wert nähert, kann die Zuverlässigkeit des Flash-Speichermediums nachlassen.

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