Hersteller von Antiviren-Software integrieren in ihre Schutzpakete meist eine Software-Firewall (auch Desktop-Firewall genannt). Bei der Installation deaktiviert diese oft die Windows-Firewall. Das muss so sein. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, schalten Sie die Windows-Firewall manuell ab. Dies tun Sie unter Systemsteuerung/System und Sicherheit/Windows-Firewall.
Für Nutzer von Windows 7 und Vista ist eine Desktop-Firewall nicht notwendig. Die integrierte Firewall ist ausreichend flexibel und bietet auch für komplizierte Anforderungen alle wichtigen Optionen. Nutzen Sie Windows XP, brauchen Sie eventuell eine Desktop-Firewall; denn dem XP-Schutz fehlt die Möglichkeit, ausgehende Verbindungen genau zu kontrollieren.
Desktop-Firewalls gibt es auch gratis. Sie müssen nicht extra ein großes Schutzpaket kaufen. Bedenken Sie aber: Die zusätzliche Installation einer Firewall braucht Ressourcen. Wer keinen schnellen PC hat, arbeitet am besten mit der Windows-Firewall. Diese bietet einen guten Schutz. Wichtig: Aktivieren Sie nur eine Firewall, sonst könnten sich die verschiedenen Programme ins Gehege kommen – vor allem, wenn Sie unterschiedliche Einstellungen machen.
Kostenlose Firewall: Für den Einsatz zu Hause empfiehlt sich
Zone Alarm Free.
Wie mit Meldungen umgehen?
Ob Windows- oder Desktop-Firewall: Reagieren Sie bei allen Meldungen konservativ. Verwehren Sie Programmen, die Sie nicht kennen, zunächst den Onlinezugang. Dasselbe gilt für Anwendungen, die eine Internetverbindung herstellen wollen, obwohl diese gar nicht nötig wäre (zum Beispiel Microsoft Word oder Windows Media Player). Läuft alles problemlos, belassen Sie Ihre Einstellung. Falls nicht, ändern Sie die Konfiguration manuell.
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