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Intels Core-vPro-Prozessoren verbessern die Sicherheit der Unternehmens-IT

Viele Unternehmen befinden sich in einer Zwangslage: Waren früher meist nur klassische Außendienstler mit einem Notebook ausgestattet, arbeiten heute deutlich mehr Mitarbeiter unterwegs oder im Home-Office mit einem mobilen Gerät. Davon profitiert die Firma zweifelsohne. Da sich aber die Sicherheitsbedrohungen in den letzten Jahren vervielfacht haben, müssen mobile Arbeitsgeräte besonders gut abgesichert werden. Intels Core-vPro-Prozessoren der zweiten Generation helfen dabei.

Dieser dritte von drei Artikeln zeigt die Vorteile auf, die Unternehmen durch die Nutzung der hardwarebasierten Sicherheitsfunktionen von Intels Core-vPro-Prozessoren der zweiten Generation wahrnehmen können. Der erste Artikel behandelte die Themen Remote-Management und AMT-/vPro-Aktivierung , der zweite Artikel gab Einblicke in die Themen Performance und Virtualisierung .

Wie Core-vPro-Prozessoren die Sicherheit verbessern

Intels Core-vPro-Prozessoren der zweiten Generation bieten ein Maximum an hardwarebasierter IT-Security, so dass Unternehmen ihre Mitarbeiter ohne Sicherheitsbedenken mobilisieren können. Rechner mit Core-vPro-Prozessoren der zweiten Generation können beispielsweise Angriffe durch Schadsoftware verhindern und sich selbst durch Sperrung von Netzwerk-Ports isolieren, wenn doch eine Infektion mit Schadsoftware festgestellt wird. So kann eine mögliche Ausbreitung im Firmennetzwerk wirkungsvoll unterbunden oder zumindest stark verlangsamt werden.

Dank der eingebetteten AES-Optimierung Intel AES-NI steigt die Ver- und Entschlüsselungsleistung des Systems deutlich (siehe Bild), sodass sensible Daten ohne Produktivitätseinbußen verschlüsselt abgelegt und sicher mobil genutzt werden können. Im Gegenzug sind autorisierte IT-Mitarbeiter in der Lage, komplett verschlüsselte Rechner sogar dann sicher aus der Ferne zu administrieren, wenn sich das Notebook außerhalb der Firmen-Firewall befindet, heruntergefahren wurde, das Betriebssystem nicht mehr reagiert oder die Hardware versagt hat.

Sollte ein mit vPro-Technik ausgestattetes Notebook verloren gehen, sorgen hardwarebasierte Funktionen wie Intel Anti-Theft dafür, dass Diebe oder auch nur an sich harmlose Finder nicht an sensible Daten kommen oder den Rechner überhaupt benutzen können. Wird das Gerät aber gefunden oder zurückgegeben, kann es problemlos wieder in Betrieb genommen, in das Firmennetzwerk integriert und mitsamt sämtlicher Nutzerdaten wiederhergestellt werden.

Wie wichtig das Thema Sicherheit mittlerweile geworden ist, zeigen einige Zahlen der letzten Jahre. So hat das Ponemon Institute in der im April 2008 veröffentlichten Studie The Cost of a Lost Laptop bei einer Umfrage unter 43 Firmen die Kosten eines verloren gegangenen oder gestohlenen Laptops mit durchschnittlich 49.000 US-Dollar errechnet. Die im Januar 2010 veröffentlichte Ponemon-Studie 2009 Annual Study: Cost of a Data Breach ergab zusätzlich, dass die durchschnittlichen organisatorischen Kosten eines Datenlecks auf unglaubliche 6,75 Millionen US-Dollar gestiegen sind. Zugegeben: Bei einem kleinen bis mittelständischen Unternehmen wird diese Summe nicht ganz so hoch sein – aber billig ist ein massives Datenleck nie.

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