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Second-Hand Shop für Web-Seiten

03.09.2002 | 10:59 Uhr |

Nicht nur gebrauchte Autos lassen sich auseinander nehmen und ausschlachten, sondern auch alt gediente Websites. Solche gebrauchten Websites nimmt die Berliner Internet-Agentur Skileon in Zahlung. "In den meisten Websites stecken noch ein paar 100 Euro", so Nikolaus Gierszewski, Geschäftsführer von Skileon.

Nicht nur gebrauchte Autos lassen sich auseinander nehmen und ausschlachten, sondern auch alt gediente Websites. Solche gebrauchten Websites nimmt die Berliner Internet-Agentur Skileon in Zahlung. "In den meisten Websites stecken noch ein paar 100 Euro", so Nikolaus Gierszewski, Geschäftsführer von Skileon.

Vor allem mit dem "Innenleben" von Websites lasse sich Geld machen. So beispielsweise durch Bildrechte, Designs oder selbst programmierte Tools der ehemaligen Website-Betreiber.

Ein unabhängiger Experte bewertet den Wert der Website und dieser Wert liege im höheren, dreistelligen Euro-Bereich - verspricht jedenfalls das Unternehmen. Viele würden es begrüßen, dass ihre alte Website nicht einfach "verschrottet" würde. "An jeder Investition hängt auch immer ein wenig Emotion", sagt Nikolaus Gierszewski.

Die gebrauchten Sites werden von Skileon aufpoliert und gemeinnützigen Organisationen und Vereinen kostengünstig zur Verfügung gestellt. Außerdem ist bereits ein Website-Museum in Planung." Dabei werden wir besonders skurrile und eigenwillige Internet-Auftritte vom Verkauf ausschließen, um sie einem breiten Publikum langfristig zugänglich zu machen", sagt Nikolaus Gierszewski. "Wir glauben, dass die ersten Homepages aus der Zeit, als die Menschen surfen lernten, schon bald von unschätzbarem Erinnerungswert sind."

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