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Scripting-Erweiterung

03.12.2001 | 16:23 Uhr |

Sie wollen bestimmte Systeminformationen periodisch auslesen und automatisch speichern. Das in Windows ab Version 98 und in Office ab Version 97 enthaltene Werkzeug MSINFO32.EXE reicht Ihnen dazu nicht aus. Die PC-WELT zeigt Ihnen, wie Sie kostenlos an noch mehr Informationen kommen.

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Sie wollen bestimmte Systeminformationen periodisch auslesen und automatisch speichern. Das in Windows ab Version 98 und in Office ab Version 97 enthaltene Werkzeug MSINFO32.EXE reicht Ihnen dazu nicht aus.

MSINFO32.EXE ist eines der besten Werkzeuge für das Auslesen detaillierter Systeminformationen. Weit mehr kann jedoch die WMI (Windows Management Instrumentation). In Windows ME, 2000 und XP ist die Komponente standardmäßig standardmäßig enthalten.

Laut Microsoft funktioniert die WMI nur unter Win 98 SE oder NT 4 mit Service Pack 4; bei uns lief sie auch unter Win 95. Über diese Schnittstelle können Sie mit selbst geschriebenen Anwendungen oder Scripts unter anderem ausführliche Soft- und Hardware-Informationen beziehen.

Die Objekte der WMI können als Sensoren für den freien Festplattenspeicher dienen, Ordner und Verknüpfungen manipulieren oder Systeminformationen auslesen.

Eine Demonstration für die Möglichkeiten der WMI bietet das PC-WELT-Script WMI.VBS .

Nach dem Start des Scripts sehen Sie eine Liste der Systemkomponenten. Aus der Liste wählen Sie eine Kategorie aus, und das Script liest mit Hilfe von WMI-Befehlen sämtliche verfügbaren Systeminformationen aus.

Achtung!

Wenn Sie die Schnittstelle unter älteren Windows-Versionen nachinstallieren wollen, sollten Sie unbedingt den zusätzlichen Speicherbedarf bedenken. Zugriffe auf die WMI fordern bis zu 5 MB Arbeitsspeicher. Danach belegt der Task "Winmgmt" permanent etwa 2 MB Speicher, auch wenn Sie ihn später nicht mehr benötigen.

Eine De-Installation ist nicht vorgesehen. Sie sollten also abwägen, ob Ihnen die Vorteile der WMI diese Speicherressourcen wert sind. Unter Windows ME und 2000 können Sie ohnehin nicht verhindern, dass diese Ressourcen belegt sind.

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