12.04.2011, 11:35

Hans-Christian Dirscherl

Ratgeber Kindersicherung

Schutz-Software für Kinder

Zurück zu Windows XP (wobei das hier Geschriebene natürlich auch für Vista und Windows 7 gilt). Viele bekannten Hersteller von Schutzsoftware haben auch eine Kindersicherung in ihre Sicherheits-Suiten integriert. Bei McAfee Total Protection heißt die Kinderschutzfunktion beispielsweise Parental Controls. Damit können Sie kontrollieren, welche Websites Ihre Kinder besuchen. Auch Kasperskys Sicherheitssuite Internet Security verfügt über eine Kindersicherung zum Schutz vor ungeeigneten Webseiten.

Und natürlich verfügt auch Avira Premium Security Suite über eine Kindersicherung (nicht aber das bekannte kostenlose Avira Antivir Personal-Free Antivirus und auch nicht dessen kostenpflichtige Variante Avira Antivir Premium). Auch mit dieser von Avira als "KinderSchutz" bezeichneten Funktion lassen sich jugendgefährdende Webseiten sperren.
Daneben gibt es aber auch Stand-Alone-Anwendungen, die sich auf die Zugangskontrolle für Kinder spezialisiert haben. Beispielsweise das bewährte Kindersicherung 2011 von Salfeld.de um nur eine kommerzielle Speziallösung zu nennen. Sie können Kindersicherung 2011 30 Tage lang kostenlos testen, müssen also nicht die Katze im Sack kaufen. Eine Lizenz kostet als Download 29,90 Euro, als CD 39,90 Euro. Mehrplatzlizenzen gibt es ebenfalls.
Kindersicherung 2011 lässt sich über ein Webfrontend bequem konfigurieren. Sie können Zeitlimits und Sperrzeiten getrennt für den PC und für die Internet-Nutzung festlegen. Die Zeitlimits können pro Tag, Woche und Monat sowie für einzelne Wochentage festgelegt werden. Zum Blockieren von gefährlichen URLs verwendet Kindersicherung 2009 Blacklists, die vom Server des Herstellers ständig aktualisiert werden. Was das Filesharing angeht: Sie können die gängigsten Tauschbörsen-Programme mit einem einzigen Mausklick blockieren. Ebenso können Sie für ausgewählte Programme Laufzeiten und Sperrzeiten definieren. Unerwünschte Programme können komplett gesperrt werden.
Übrigens bieten die Internet-Provider ebenfalls Kinderschutz-Software an, beispielsweise T-Online mit "Kinderschutz Software" . Sie steht allerdings nur T-Home-Kunden zum Download zur Verfügung.
Neben kostenpflichtigen Kinderschutzprogrammen werden Eltern auch unter dem Freeware-Angebot fündig. Beispielsweise Parents-Friend oder TimeRestrict Free Edition.
Beim Einsatz von solchen Sperr-Programmen sollten Sie sich aber darüber im Klaren sein, dass findige Tüftler - und Kinder sind oft sehr findig - diese Software unter Umständen aushebeln können. Beispielweise wenn der Rechner nicht von der Festplatte, sondern mit einem Rettung-System wie BartPE oder einem Linux-Live-System gestartet wird. Wenn Ihr Kind so eine Live-CD einlegt und damit Ihren Rechner startet, kann es ohne Beschränkungen ins Internet stürmen.
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