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Spurlos surfen in 5 Minuten

20.10.2009 | 10:00 Uhr |

Sie möchten nicht, dass andere sehen, welche Web-Seiten Sie angesteuert haben? Mit unseren Tipps und Tools hinterlassen Sie keine Spuren mehr.

Jeder kann im Browser sehen, welche Web-Seiten Sie in letzter Zeit besucht haben. Ehe wir zeigen, wie das geht, erklären wir, welche Arten von Spuren es gibt und welchen Sinn sie haben.

1. Spuren im Browser: Verlauf und Cache verraten Ihre Wege
Verlauf/Chronik: Web-Browser speichern eine Liste der besuchten Seiten, damit Sie diese wieder finden, auch wenn Sie die Adressen vergessen haben. Im Internet Explorer heißt diese Gedächtnisstütze „Verlauf“, in Firefox „Chronik“.
Temporäre Internetdateien/Cache: Im Zwischenspeicher legen Browser Bestandteile sämtlicher Web-Seiten ab, die Sie angesteuert haben – unter anderem HTML-Dateien, Bilder und zum Teil auch Videos. Wenn Sie eine Seite erneut aufrufen, prüft der Browser, welche Dateien auf dem Webserver neu sind, und lädt nur diese aus dem Netz. Den Rest entnimmt er dem Zwischenspeicher. Das beschleunigt den Seitenaufbau. Der Internet Explorer nennt den Zwischenspeicher „Temporäre Internetdateien“, bei Firefox heißt er „Cache“. Neben den reinen Seitenbestandteilen legen die Browser auch einen Index an, der verzeichnet, welches Element von welcher Web-Seite stammt. Dieser ist sozusagen ein zweiter Verlauf.

2. Spuren im Browser: Cookies für die Wiedererkennung
Cookies sind spezielle Informationen, die von Webservern an Ihren Browser geschickt und von diesem gespeichert werden. Wenn Sie die entsprechende Website erneut besuchen, wird die Information zurückgesendet. Häufig handelt es sich bei dem Inhalt eines Cookies um eine zufällig generierte Benutzerkennung, an der Sie der Server wiedererkennt. Das dient manchmal nur zu statistischen Zwecken, manchmal hat es aber auch einen erkennbaren Nutzen für den Anwender. Dann etwa, wenn er seinen Warenkorb, den er beim letzten Besuch zusammengestellt hat, wieder angezeigt bekommt. Wie beim Zwischenspeicher legen Browser einen Index mit der Information an, welches Cookie zu welchem Server gehört. Da jeder PC-Benutzer diesen einsehen kann, erweist auch er sich als zusätzlicher Verlauf.
Flash-Cookies: Wenig bekannt ist, dass auch der Flash-Player Cookies setzt. Diese bleiben auch dann erhalten, wenn Sie die Spuren im Browser löschen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Sie alle Surfspuren finden und manuell oder automatisch löschen.

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