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Schritt für Schritt - Ubuntu

Dualboot von Windows und Ubuntu

15.08.2014 | 09:01 Uhr |

Wer Linux nutzen will, muss nicht auf Windows verzichten. Der Artikel zeigt, wie Sie Ubuntu und Windows nebeneinander auf einem Bios- oder Uefi-basierten Rechner installieren und abwechselnd booten.

Ubuntu ist ein System mit umfangreicher Software-Ausstattung, und die wichtigsten Programme werden gleich automatisch installiert. Was noch fehlt, erhält man nach wenigen Mausklicks über das Ubuntu Software Center. Viele Spiele und einige Spezialanwendungen wie etwa Software für die Steuererklärung, Desktop-Publishing oder Bildbearbeitung laufen aber nur unter Windows. Wer deswegen zumindest teilweise weiter auf Windows angewiesen ist, kann trotzdem Ubuntu nutzen. Beide Systeme lassen sich auch unter neuerer Uefi-Firmware nebeneinander installieren und je nach Bedarf starten.

1. Voraussetzungen und Vorbereitungen

Windows und Ubuntu benötigen jeweils mindestens eine eigene Partition auf der Festplatte. Wenn Windows bislang den gesamten Platz für sich beansprucht, müssen Sie die Windows-Partition verkleinern. Es sollten aber mindestens 20 GB frei und verfügbar sein, besser mehr. Das ist ungefähr der Speicherplatz, den ein Ubuntu für die sinnvolle Nutzung benötigt. Optimal ist es, für Ubuntu eine zweite Festplatte zu verwenden.

Dann können Sie beide Systeme komplett unabhängig voneinander einrichten und müssen an der Partitionierung nichts ändern. Eine externe USB-Platte oder ein ausreichend großer USB-Stick sind ebenfalls möglich. Es sollte aber mindestens ein USB-2.0-Gerät sein. Besser und schneller wäre USB 3.0, allerdings unterstützt nicht jede Hauptplatine das Booten über USB 3.0. Es gibt keine allgemeingültige Regel dafür, wo das Booten via USB 3.0 funktioniert und wo nicht. Da hilft nur Ausprobieren. Wie Sie bei der Installation vorgehen müssen, lesen Sie in Punkt 4.

Multiboot auf Ihrem PC einrichten

Unter Windows Vista, 7 und 8 verkleinern Sie die
Windows-Partition über die Datenträgerverwaltung: Geben Sie an, wie
viele MB für die neue Partition abgezweigt werden sollen.
Vergrößern Unter Windows Vista, 7 und 8 verkleinern Sie die Windows-Partition über die Datenträgerverwaltung: Geben Sie an, wie viele MB für die neue Partition abgezweigt werden sollen.

Partition verkleinern: Die Größe der Partition ändern Sie am besten unter Windows. Bei Vista, Windows 7 und 8 geht das über die Datenträgerverwaltung. XP-Nutzer können die Partition auch über das Ubuntu-Setup-Programm ändern (Punkt 3). Bevor Sie loslegen, sichern Sie alle wichtigen Daten, denn Änderungen an der Partitionsaufteilung sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Drücken Sie die Tastenkombination Win-R, tippen Sie neben „Öffnen“ diskmgmt.msc ein, und klicken Sie auf „OK“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der unteren Fensterhälfte auf den Partitionsbalken eines Datenträgers, und wählen Sie im Menü „Volume verkleinern“. Geben Sie hinter „Zu verkleinernder Speicherplatz in MB:“ die gewünschte Größe der neuen Partition an, und klicken Sie auf „Verkleinern“.

Besonderheiten bei Uefi-PCs: Auf neueren Geräten ist Windows fast immer im Uefi-Modus vorinstalliert. Ob das bei Ihnen der Fall, ist ermitteln Sie über die Datenträgerverwaltung, die Sie über die Tastenkombination Win-R und die Eingabe von diskmgmt.msc aufrufen. Bei einem Uefi-System gibt es eine Partition mit 100 MB, die mit „EFI System Partition“ bezeichnet ist. Sie sollten dann auch Linux im Uefi-Modus installieren. Fehlt diese Partition, richten Sie Linux im Bios-Modus ein (Punkt 2). Bei Rechnern mit vorinstalliertem Windows 8 ist in der Regel auch die Option Secure Boot aktiviert. Das soll verhindern, dass sich Schad-Software vor dem Start des Betriebssystems einnistet. Einige Linux-Varianten und Notfall- und Reparatursysteme bieten noch keine Unterstützung für Secure Boot. Diese Systeme lassen sich dann weder installieren noch starten. Sie können aber Secure Boot im Setup der Uefi-Firmware deaktivieren. Das geht bei jedem PC anders. Eine Anleitung sollte jedoch im Handbuch zur Hauptplatine zu finden sein.

Bei einem Uefi-System kann der Bootmanager der Firmware
zwischen den installierten Systemen wählen und auch die Auswahl
eines Uefi-Installationsmediums übernehmen.
Vergrößern Bei einem Uefi-System kann der Bootmanager der Firmware zwischen den installierten Systemen wählen und auch die Auswahl eines Uefi-Installationsmediums übernehmen.

2. Ubuntu-Setup-Programm starten

Ist das bisher genutzte Windows im Bios-Modus installiert, müssen Sie den PC nur die gewünschte Ubuntu-Variante wählen.
Uefi-Installation: Wenn Sie Ubuntu im Uefi-Modus installieren möchten, müssen Sie sich aus der gewünschten ISO-Datei selbst eine DVD brennen. Für Uefi-Bootsticks verwenden Sie unter Windows das Tool Rufus . Wählen Sie im Tool Ihren USB-Stick unter „Ziellaufwerk“ aus. Unter „Partitionsschema und Typ des Zielsystems“ stellen Sie „GPT-Partitionsschema für UEFI Computer“ ein. Als „Dateisystem“ muss „FAT32“ ausgewählt sein. Über die Schaltfläche hinter „ISO-Abbild“ wählen Sie die gewünschte ISO-Datei aus und klicken auf „Start“.

Starten Sie dann den PC neu. Rufen Sie das Bios/Uefi-Setup des PCs auf, oder verwenden Sie das Bootmenü. In der Auswahl der Bootgeräte klicken Sie auf den Eintrag, dem ein „UEFI“ vorangestellt ist. Es erscheint ein Menü, in dem Sie den ersten Eintrag mit Enter-Taste bestätigen. Nachdem das System gestartet ist, installieren Sie Ubuntu per Doppelklick auf den Desktop-Link „Install Ubuntu 13.10“. Wenn Sie Ubuntu auf der gleichen Festplatte wie Windows installieren möchten, lesen Sie Punkt 3. Für die Installation auf einer zweiten Festplatte fahren Sie mit Punkt 4 fort.

Ubuntu-Installation: Wenn das Ubuntu-Setup die
Windows-Partition erkennt, bietet es die Parallelinstallation an
und verkleinert die Windows-Partition.
Vergrößern Ubuntu-Installation: Wenn das Ubuntu-Setup die Windows-Partition erkennt, bietet es die Parallelinstallation an und verkleinert die Windows-Partition.

3. Ubuntu neben Windows auf einer Festplatte

Wenn Sie Ubuntu im Bios-Modus installieren, erkennt das Setup-Programm die Windows-Installation und bietet unter „Installationsart“ die Option „Ubuntu daneben installieren“ an. Sollte keine freie Partition vorhanden sein, erhalten Sie den Vorschlag, die Windows-Partition zu verkleinern. Folgen Sie einfach den Vorschlägen des Installationsprogramms. Nach Abschluss der Installation und Neustart des PCs sehen Sie ein Bootmenü, das Sie zwischen Windows und Linux wählen lässt. Wie Sie das Menü anpassen, beschreibt Punkt 5.

Uefi-Installation: Beim Start über Uefi bietet Ihnen das Setup-Programm die Parallelinstallation nicht an. Wählen Sie daher im Fenster „Installationsart“ die Option „Etwas Anderes“, und klicken Sie auf „Weiter“. In der Spalte „Verwendung“ sehen Sie den Eintrag „Efi“. Die Bezeichnung davor, beispielsweise „/dev/sda1“, steht für die Uefi-Boot-Partition. Wählen Sie diese unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ aus. Sollte keine freie Partition vorhanden sein, klicken Sie die Windows-Partition an und klicken auf „Change“. Geben Sie eine neue Größe an, klicken Sie auf „OK“ und „Weiter“. Richten Sie über die „+“-Schaltfläche im jetzt als unbelegt gekennzeichneten Bereich eine Swap-Partition ein. Hinter „Benutzen als:“ wählen Sie „Auslagerungsspeicher (Swap)“.

Manuelle Partitionierung bei einer Uefi-Installation:
Unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ wählen Sie die von
Windows angelegte (U)EFI-Partition.
Vergrößern Manuelle Partitionierung bei einer Uefi-Installation: Unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ wählen Sie die von Windows angelegte (U)EFI-Partition.

Dieser sollte etwa so groß sein wie der verbaute Hauptspeicher plus 30 Prozent. Dann erstellen Sie auf die gleiche Weise eine Root-Partition. Hier müssen Sie als Einbindungspunkt „/“ auswählen und hinter „Benutzen als:“ geben Sie „Ext4-Journaling-Dateisystem“ an. Die übrigen Optionen belassen Sie jeweils auf den Vorgaben, wenn Sie eine neue Partition anlegen. Klicken Sie auf „Jetzt installieren“, und folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Nach Abschluss der Installation starten Sie den PC neu. Über das Grub-Bootmenü können Sie zwischen Linux und Windows auswählen.

4. Ubuntu auf einer zweiten Festplatte installieren

Für die Installation auf einer zweiten internen oder externen Festplatte sollten Sie sich für den Uefi-Modus entscheiden, wenn auch Windows in diesem Modus installiert ist. Sie gehen dabei ähnlich vor, wie in Punkt 3 unter „UEFI-Installation“ beschrieben. Sollte noch keine Partition auf der zweiten Festplatte vorhanden sein, klicken Sie auf „Neue Partitionstabelle“. Im Fenster „Installationsart“ wählen Sie die Option „Etwas Anderes“ und legen dann die Linux-Partitionen wie in Punkt 3 beschrieben an. Geben Sie unter „Gerät für die Bootloader-Installation“ die bereits von Windows erstellte (U)EFI-Partition an.

Bios-Modus verwenden: Bei der Installation auf einem herkömmlichen PC ohne Uefi verfahren Sie ähnlich. Wenn Sie bei „Gerät für die Bootloader-Installation“ die Windows-Boot-Partition angeben, setzt sich der Linux-Bootmanager Grub vor den Windows-Bootmanager. Wählen Sie daher besser die Festplatte aus, auf der Sie Linux installiert haben, beispielsweise „/dev/sdb“. Auf der Windows-Startpartition wird dann nichts geändert.

Achtung: Kommt ein USB-Gerät zum Einsatz, ist das sogar zwingend erforderlich. Denn wenn das Gerät nicht angeschlossen ist, findet Grub auf der Windows-Festplatte die Linux-Partition nicht – und dann startet auch Windows nicht mehr. Stellen Sie die Bootreihenfolge im Bios so ein, dass der PC immer von der Linux-Festplatte bootet. Dann können Sie über den Grub-Bootmanager zwischen beiden Systemen wählen. Ist das USB-Gerät nicht angeschlossen, bootet das System automatisch von der nächsten verfügbaren Festplatte.

Windows 7 neben 8 auf einem PC einrichten

5. Grub konfigurieren oder reparieren

Ubuntu enthält kein Tool, über das sich Grub bequem konfigurieren lässt. Das Tool Boot-Repair füllt diese Lücke. Es kann defekte Grub-Installationen reparieren oder den Standard-Booteintrag ändern. Um das Tool zu installieren und zu starten, führen Sie die folgenden zwei Befehle in einem Terminalfenster aus:

sudo add-apt-repository ppa:yannubuntu/boot-repair &&
sudo apt-get update
sudo apt-get install -y boot-repair &&
(boot-repair &)

Sie können das Tool auf die gleiche Weise installieren, wenn Sie den PC vom Ubuntu-Installationsmedium booten.

Das Tool Boot-Reparatur für Bios- und Uefi-Installationen:
Damit legen Sie die Startreihenfolge der Systeme fest und
reparieren eine defekte Bootumgebung.
Vergrößern Das Tool Boot-Reparatur für Bios- und Uefi-Installationen: Damit legen Sie die Startreihenfolge der Systeme fest und reparieren eine defekte Bootumgebung.

Um den Windows-Uefi-Bootloader in die Grub-Konfiguration zu integrieren, klicken Sie im Fenster „Boot-Reparatur“ auf „Erweiterte Optionen“ und gehen dann auf „GRUB-Verzeichnis“. Wählen Sie das Betriebssystem aus, das Sie standardmäßig starten möchten. Hinter „Separate /boot/efi-Partition“ sollte die Partition eingetragen sein, die Sie bei der Installation des Systems angegeben haben – wenn nicht, ändern Sie den Eintrag und klicken auf „Anwenden“. Bei einer Bios-Installation gehen Sie ähnlich vor. Auch hier legen Sie auf der Registerkarte „GRUB-Verzeichnis“ das Standardsystem fest. Wählen Sie die Option für den Grub-Speicherort. In der Regel liegt Grub auf der ersten Festplatte, also auf „sda“. Nach dem PC-Start sehen Sie dann zuerst das Grub-Menü und wählen darüber das System aus, das Sie starten möchten. Wenn Sie in Punkt 4 einen anderen Ort gewählt haben, aktivieren Sie die Option „ GRUB platzieren in :“. Dahinter geben Sie die Bezeichnung für die Linux-Root-Partition an, also etwa „sdb“. Klicken Sie zum Abschluss auf „Anwenden“.

Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

6. Windows in einer virtuellen Maschine starten

Statt der Parallel-Installation auf einer physikalischen Festplatte können Sie das System Ihrer Wahl auch in einer virtuellen Maschine nutzen. Das bietet sich vor allem an, wenn Sie Windows selten oder nur für spezielle Anwendungen nutzen.
Der Nachteil: Windows läuft in einer virtuellen Maschine etwas langsamer als auf der richtigen Hardware, die volle Leistung der Grafikkarte lässt sich nicht abrufen und interne Geräte wie Bluetooth-Adapter oder TV-Karten funktionieren nicht. USB-Geräte lassen sich jedoch in der Regel nutzen.

Virtualisierung als Alternative zur Parallelinstallation:
Im Vmware Player nutzen Sie Windows in einem Fenster unter Linux.
Die Software unterstützt auch USB-3.0- Geräte.
Vergrößern Virtualisierung als Alternative zur Parallelinstallation: Im Vmware Player nutzen Sie Windows in einem Fenster unter Linux. Die Software unterstützt auch USB-3.0- Geräte.

Wenn Sie auf Ihre bisherige Windows-Installation verzichten können, installieren Sie Linux als einziges System und formatieren dabei die Festplatte neu. Danach installieren Sie Windows in einer virtuellen Maschine. Oder Sie wandeln die Windows-Installation etwa mit Vmware Vcenter Converter Standalone um und nutzen das virtualisierte System nach Neuformatierung und Linux-Installation weiter. Die Virtualisierungs-Software ist gratis. Sie können in Ubuntu entweder Virtualbox über das Software Center nachinstallieren, oder Sie verwenden den kostenlosen Vmware Player . Letzterer bietet mehr Grafikleistung und unterstützt USB 3.0. Die Installation erfolgt im Terminalfenster mit der Zeile:

sudo bash VMware-Player-6.0.1-1379776.x86_64.bundle

Danach führt Sie ein Assistent durch die Installation. Wenn Sie die Eingabe des Lizenzschlüssels überspringen, installiert sich das Programm in der kostenlosen Variante.

7. Mehrere Live-Systeme auf einem USB-Stick

Wer mehrere Linux-Varianten ohne Installation eine Zeitlang ausprobieren will, kann die Live-Systeme aus dem Netz besorgen. Für längeres Testen ist aber die Leistung eines optischen Mediums unbefriedigend. Erfahrene Nutzer können das technisch sehr interessante Menüsystem Easy2Boot auf der Basis von Grub for DOS (grub4dos) ausprobieren, das beliebig viele Linux-Live-Systeme oder andere ISO-Images auf einem USB-Medium verwaltet und bootet. Wir haben alle erforderlichen Dateien im Paket Easy2Boot_package.tar.gz zusammengefasst. Als Beispieldistribution dient hier Linux Mint , das Verfahren gilt aber analog für andere Distrubutionen. Entpacken Sie unter Linux das Archiv in Ihr Home-Verzeichnis in den Ordner „Downloads“.Den USB-Stick oder die USB-Festplatte bereiten Sie dann mit Gparted vor. Legen Sie eine FAT32-Partition an, und machen Sie dieses über „Partition -> Markierung bearbeiten“ bootfähig.

Öffnen Sie ein Terminalfenster (etwa mit der Tastenkombination Strg-Alt-T). Mit „sudo fdisk -l“ bekommen Sie heraus, unter welchem Gerätenamen Linux den USB-Stick anspricht, beispielsweise /dev/sdb. Wechseln Sie dann auf der Kommandozeile mit „cd“ in das Verzeichnis, in dem grub4dos aus dem Easy2Boot-Paket liegt, beispielsweise mit „cd ~/Downloads/Easy2Boot_package/grub4dos-0.4.5c“. Führen Sie dann den Befehl

sudo ./bootlace.com --time-out=0 /dev/sdX

aus. „X“ ersetzen Sie durch die zuvor ermittelte Bezeichnung für den USB-Stick. Kopieren Sie danach den Inhalt des Ordners ~/Downloads/Easy2Boot_package/Easy2Boot_v1.22 auf den USB-Stick. Das Live-System kann persönliche Dateien und neu installierte Programme auf dem USB-Stick speichern („persistent“). Wenn Sie das wünschen wechseln Sie mit „cd“ in das Verzeichnis, in den der USB-Stick eingehängt ist, beispielsweise nach /media/Multiboot. Führen Sie dann folgende drei Befehlszeilen aus:

dd if=/dev/zero of=casper-rw bs=1M count=1024
mkfs.ext2 casper-rw -L casper-rw
mv casper-rw mint16-rw

Damit erstellen Sie die Ext2-Datei mint16-rw mit einer Größe von etwa 1 GB, die unter Linux Mint später als Datenspeicher dient. Kopieren Sie die Datei linuxmint-16-cinnamon-dvd-64bit.iso aus dem Verzeichnis „Image-Dateien“ in das Verzeichnis _ISO/MAINMENU/MNU auf dem USB-Stick. Die Datei linuxmint-16-cinnamon-dvd-64bit_Persistent.mnu aus ~/Downloads/Easy2Boot_package kopieren Sie ebenfalls in dieses Verzeichnis. Wenn Sie andere oder weitere Linux-Distribution verwenden möchten, müssen Sie die MNU-Datei entsprechend anpassen beziehungsweise eine Kopie mit einem passenden Inhalt erstellen. Die ISO-Dateien weiterer Live-Systeme ohne persistenten Datenspeicher kopieren Sie auf den Stick in das Verzeichnis _ISO/LINUX.
Danach führen Sie im Terminal den Befehl

sudo perl ~/Downloads/Easy2Boot_package/defragfs
/media/Multiboot -f

aus. Damit defragmentieren Sie die Dateien auf dem Stick. Ohne diesen Schritt lassen sich die ISO-Dateien nicht starten und die Datei mint16-rw wird nicht richtig eingebunden. Sie können den USB-Stick jetzt aushängen und den PC davon booten. Es erscheint ein Bootmenü, über das Sie das gewünschte System wählen. „Linux Mint 16 Persistent“ sehen Sie gleich im Hauptmenü. Die Systeme aus den anderen ISO-Dateien finden Sie unter „Linux Menu“.

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