Diese Gefahr droht: Ein installiertes Antiviren-Tool kann falsch konfiguriert oder veraltet sein. Eventuell haben Sie selbst das Antiviren-Programm einmal deaktiviert, um eine große Kopieraktion schneller laufen zu lassen, und haben im Anschluss vergessen, dass Tool wieder einzuschalten. Dann schützt es aber natürlich nicht mehr vor Schädlingen wie Viren, Trojanern und Würmern, die es auf Ihre Daten abgesehen haben.
Sicherheits-Check: Ob Ihr Antiviren-Programm (AV) grundsätzlich funktioniert, prüfen Sie mit einem harmlosen Testvirus. Unter http://www.eicar.org wählen Sie rechts oben "Anti-Malware Testfälle" und auf der Folgeseite unten die Datei Eicar.com. Spätestens, wenn die Datei komplett auf Ihre Festplatte heruntergeladen ist, muss Ihr Antiviren-Programm Alarm schlagen. Einige Sicherheits-Tools blockieren den Download schon früher.
Fortgeschrittene Anwender, die einen Website-Filter installiert haben, können auch diesen testen. Unter http://www.phishtank.com listet eine englischsprachige Community Phishing- und andere gefährliche Sites auf. Ein Website-Filter sollte sie blockieren.
Achtung: Einsteiger sollten um die bei Phishtank genannten Sites besser einen Bogen machen. Die meisten sind zwar reine Phishing-Sites, aber es lässt sich nicht ausschließen, dass manche auch virenverseucht sind.
So schützen Sie sich: Moderne Antiviren-Software gibt über das Icon im Infobereich und über die Statusseite in der Bedienerführung an, ob sie aktuell und eingeschaltet ist. Stellen Sie zudem sicher, dass sich das Tool automatisch mit Updates versorgt.
Tipp: Schützen Sie die Konfiguration Ihrer Antiviren-Software mit einem Passwort. Viele Tools bieten diese Funktion in den Einstellungen. So verhindern Sie, dass ein Virus das Programm deaktiviert.
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