Microsoft Windows Vista Home Premium

Microsoft Microsoft Windows Vista Home Premium
Hersteller: Microsoft
Kategorie: Betriebssysteme
Preise: 2 Angebote ab 96
Testnote: -
Leserwertung:

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25.04.2010, 10:23

Andreas Kroschel, Christian Löbering

Windows-DVD XXL

Schritt 9: System-Tuning vorab erledigen

Auf der Registerkarte „Allgemein“ des „Optionen“-Dialogs können Sie noch einige nützliche Systemeinstellungen treffen. So sollten Sie etwa im Bereich „Ordner“ den Pfad der Benutzerprofile von „%SystemDrive%\Dokumente und Einstellungen“ in das deutlich handlichere „%SystemDrive%\Users“ändern.
Profi-Einstellungen: Auf der Registerkarte „Patches“ schalten Sie noch weitere Funktionen frei. So können Sie etwa ganz oben die maximale Anzahl gleichzeitiger Netzwerkverbindungen vom Standardwert 10 erhöhen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie häufig mit größeren P2P-Netzen arbeiten. Außerdem können Sie hier auch die Unterstützung unsignierter Themes (Desktop-Designs) aktivieren. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie Designs installieren möchten, die nicht von Microsoft stammen.
Nach einem Klick auf „Weiter“ haben Sie die Möglichkeit, auf der Registerkarte „Allgemein“ eine ganze Reihe an Registry-Einstellungen vorab zu setzen, um die Oberfläche praktischer und das System sicherer und etwas schneller zu machen. Auf der Registerkarte „Dienste“ können Sie den Starttyp jedes einzelnen Dienstes anpassen.
Achtung: Dieses Register ist nur etwas für Profis, die genau wissen, was sie tun. Wenn Sie hier den falschen Dienst deaktivieren, läuft Ihr neues Windows möglicherweise gar nicht erst an.
Schritt 10: System erstellen, packen und brennen
Nach einem Klick auf „Weiter“ setzt Nlite alle zuvor festgelegten Einstellungen, Treiber, Add-ons und Updates in den Setup-Dateien zusammen. Der Vorgang kann je nach Umfang der Anpassungen und je nach Rechenleistung bis zu einer halben Stunde dauern. Nachdem er abgeschlossen ist, sehen Sie in der unteren Fensterhälfte die Größe des fertigen Systems.
Nach einem letzten Klick auf „Weiter“ schnüren Sie die fertigen Setup-Dateien entweder zu einem ISO-Image oder brennen sie direkt auf eine DVD. Dazu wählen Sie die entsprechende Option unterhalb von „Modus“ und klicken dann auf „Erstelle ISO“ beziehungsweise „Brennen“.
Vista-Setup mit Vlite
Originale Vista-DVDs enthalten einen Haufen Ballast, den nicht alle Benutzer wirklich benötigen: Während beim Abspecken einer XP-CD eher Kleinigkeiten wie der Internet Explorer oder der Windows Media Player wegfallen können, geht es bei Vista um Schwergewichte wie die Spracherkennung, die untrennbar mit dem System verbunden sind, wenn sie einmal installiert wurden.
Mit dem Konfigurations-Tool Vlite können Sie aber auf der Setup-DVD nicht nur Teile von Vista weglassen, sondern auch wichtige Dinge hinzufügen, etwa das aktuelle Service Pack oder die im Anschluss daran erschienenen Hotfixes. Denn anders als XP bietet Vista keine systemeigenen Mittel, um die Original-DVD und später erscheinende Service Packs zusammenzuführen.
Was Vlite nicht kann: Bislang funktionieren hier keine Add-ons, um Software von Drittanbietern in einem Rutsch zu installieren. Diese Funktion soll in späteren Versionen von Vlite hinzukommen. Aus diesem Grunde ist die Anleitung für Vlite auch einen Schritt kürzer als die für Nlite – nicht, weil wir etwas vergessen hätten, sondern weil es noch nicht verfügbar ist.
Arbeit zwischenspeichern: Manche Arbeitsschritte dauern Stunden – etwa die Integration von Service Packs. Wenn Sie nach einem Schritt Vlite schließen, ohne die Anpassung bis zu Ende gebracht und ein neues DVD-Image erstellt zu haben, gehen alle Änderungen verloren – und Sie müssen nochmal von vorne anfangen. Um das zu vermeiden, klicken Sie auf die Schaltfläche „Anwenden“ und wählen die Option „Eine neu erstellen“. Auch dies kann noch einmal eine halbe bis eine Stunde dauern. Danach sind alle Änderungen in die Vista-Quelldateien eingearbeitet, und Sie können beim nächsten Mal an dieser Stelle fortfahren.
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