Eine der sinnvollsten Neuerungen unter Vista ist die Desktop-Suche. Ob Mails, Dokumente, Termine oder Fotos – Informationen wiederzufinden ist unter Vista deutlich einfacher als bei den Vorgängern. Seit Service Pack 1 für Vista lassen sich auch andere Suchdienste bequem einbinden. Unter Windows XP geht das natürlich auch. Wenn Sie unter Schritt 2 bereits
Google Desktop installiert haben, können Sie das praktische Tool auch zum Durchsuchen der Dateien auf Ihrem eigenen Rechner einsetzen. Dazu wird der Inhalt Ihrer Festplatte im Hintergrund erfasst und ein Suchindex angelegt. Das läuft immer dann, wenn Ihr Rechner gerade nicht mit anderen, wichtigeren Aufgaben beschäftigt ist. Diese Indexierung führt dazu, dass Suchanfragen deutlich schneller ausgeführt werden können als beim direkten Durchsuchen der Dateien, da bei einer Suche nur die Ergebnisse der vorher gesichteten Inhalte durchgekämmt werden müssen.
Der Nachteil: Ihre Daten liegen offen. Google kennt zumindest theoretisch den Inhalt Ihres PCs, und Sie haben keinerlei Einfluss darauf, was das Unternehmen mit diesem Wissen anfängt. Auch der zwischen Google und dem Anwender geschlossene Nutzungsvertrag enthält nichts Greifbares zu diesem Thema. Weitere Schwächen von Google Desktop: Das Tool indexiert aus Geschwindigkeitsgründen nur die ersten 10.000 Zeichen eines Dokuments und bietet nur unübersichtliche Vorschau- und Sortiermöglichkeiten. Doch Sie können auf eine Alternative zurückgreifen. Ein seit etlichen Jahren bewährtes Programm ist Superior Search, das in einer Version für Privatanwender kostenlos erhältlich ist. Mit Hilfe des Vorschau-Fensters sehen Sie das Umfeld der Fundstelle, ohne das eigentliche Dokument aufrufen zu müssen. Superior Search sucht in Office-Dokumenten, komprimierten Dateien, Web-Seiten und Outlook-Inhalten. Auch Audio- und Videodateien sowie Fotos lassen sich in den Index aufnehmen. Da das Programm mehr Dateitypen berücksichtigt, erfasst es mehr Dateien, und die Indexierung dauert deutlich länger als beim Google-Programm.
Schritt 7: Clever brennen und rippenWindows Vista punktet auch in Sachen Brennfähigkeiten. War unter Windows XP Brennen mit Bordmitteln nur sehr umständlich möglich, überzeugt Vista mit einer weiterentwickelten Lösung. Diese kann neben Daten- und Musik-CDs sowie -DVDs auch Videos zusammenstellen und auf DVDs brennen. Windows XP nachrüsten können Sie mit Hilfe von
Final Burner Free . Die Gratis-Version ist Multisession-fähig und kommt auch mit ISO-Images zurecht. Es lassen sich Audio-CDs rippen und Video-DVDs brennen. Das Tool unterstützt alle Arten von Medien bis hin zu Double-Layer und Blu-Ray und überzeugt durch eine einfache Bedienung. Besonders vielseitig ist die Video-Ausstattung: Final Burner Free beherrscht die Videoformate PAL und NTSC, komprimiert Video- und AudioInhalte mit diversen Codecs und zeichnet Inhalte aus unterschiedlichen Quellen auf.
Tipp: Auf abgespeckte OEM-Versionen beispielsweise von Win on CD oder Nero, wie sie vielen Brennern und DVD-Laufwerken beiliegen, können Sie sich verlassen, wenn Sie nur die wichtigsten Grundfunk-tionen benötigen. Nur bei Details (etwa DVD-Authoring) stoßen diese funktionsreduzierten OEM-Versionen an ihre Grenzen. Gänzlich Abstand nehmen sollten Sie dagegen von Nero Essentials OEM, das einigen Brennern beiliegt – es ist zu stark eingeschränkt in den Funktionen.
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