Microsoft Windows Vista Home Premium
| Hersteller: | Microsoft |
|---|---|
| Kategorie: | Betriebssysteme |
| Preise: | 2 Angebote ab 96€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Windows-DVD XXL
Schritt 6: Auswählen der Windows-Komponenten
Achtung: Anders als bei den bisherigen Schritten fügen Sie hier durch Ihre Auswahl nichts hinzu, sondern wählen Windows-Komponenten ab. Das bedeutet: Wenn Sie hier nichts auswählen, bleibt Vista komplett, jede angeklickte Option dagegen reduziert es um die jeweilige Komponente.
Vlite hilft Ihnen dabei, ein versehentliches Abwählen zu vermeiden. Um eine Option zu setzen, reicht es nicht wie bei sonstigen Windows-Dialogen aus, die Zeile mit der Maus zu treffen. Sie müssen schon genau ins Kästchen zielen. Außerdem erklärt Vlite neben jeder Komponente, wozu sie gut ist, und kennzeichnet sie rot, wenn es gefährlich sein sollte, sie zu entfernen.
Das Abwählen von Komponenten bietet die Gelegenheit, Windows in einem Umfang von Ballast zu befreien, wie es nach der Installation nie wieder möglich ist. Beispiele sind Media Center, Spracherkennung, Windows Mail und der Internet Explorer. Alle zusammen bringen fast 1 GB auf die Waage – Speicherplatz, der bei vielen Vista-Benutzern belegt ist, ohne genutzt zu werden, und der auch nicht wiedererobert werden kann, wenn das System erst einmal installiert ist.
Genauso lästig wie das nachträgliche Installieren von Service Packs und Hotfixes unmittelbar nach einer Neu-Installation sind die immer gleichen Einstellungen, mit denen Sie die Windows-Voreinstellungen an Ihre Bedürfnisse anpassen. Sie können nun dafür sorgen, dass Windows bereits mit diesen installiert wird. Die verantwortliche Registerkarte heißt „Tweaks“ und lässt sich auch von der Konfiguration der Komponenten aus mit der Schaltfläche „Weiter“ erreichen. Die einzelnen Einstellungen sind in Kategorien unterteilt. Neben der konkreten Option bietet Vlite hier immer auch die Variante „Standard“ an, mit der Sie die jeweilige Konfiguration auf die Windows-Vorgabe zurücksetzen können, unabhängig davon, was Sie vorher eingestellt hatten.
Um während der Vista-Installation wirklich zum Kaffeetrinken oder spazieren gehen zu können, reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus. Windows Vista nervt bei der Installation zwar viel weniger mit Zwischenfragen, als dies seine Vorgänger noch taten, doch ein paar Dinge will es immer noch wissen – etwa den Product Key, ob Sie die EULA akzeptieren, Namen, Firma, Computer-Namen und die Regionaleinstellungen, mit denen der PC installiert werden soll. Die Antworten darauf können Sie mit Vlite ebenfalls bereits auf dem Installationsmedium hinterlegen, so dass die Installation komplett ohne Benutzereingriff durchlaufen kann.
Windows-Administrator ernennen: Was Sie allerdings nicht im Einzelnen im Voraus festlegen können, sind die anzulegenden Benutzer, deren Berechtigungen und Passwörter. Um die Installation trotzdem unterbrechungsfrei durchzuführen, bietet Vlite an, das Windows-eigene Konto des eingebauten System-Administrators zu aktivieren, was bei einer Standardinstallation normalerweise nicht der Fall ist. Dieser wird auch gleich automatisch angemeldet. Wie oft das der Fall sein soll, können Sie im Feld „Login-Zähler“ festlegen. Außerdem müssen Sie unter „Administrator-Passwort“ ein solches vergeben. Damit die Installation die standardmäßige Erstellung der Benutzerkonten überspringt, aktivieren Sie noch die entsprechende Option – nur dann läuft die Installation wirklich unterbrechungsfrei.



