Microsoft Windows Vista Home Premium
| Hersteller: | Microsoft |
|---|---|
| Kategorie: | Betriebssysteme |
| Preise: | 2 Angebote ab 96€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Windows-DVD XXL
Schritt 4: Weitere Sicherheits-Updates einbinden
Vorher müssen Sie erst einmal eine Quelle finden, von der Sie sie möglichst gesammelt herunterladen können. Falls Sie nicht selbst so eine Sammlung führen, vertrauen Sie auf eines der im Web vorhandenen Update-Packs, etwa das von Dr. Vista. Das dazugehörige Benutzerforum erfordert eine kostenlose Anmeldung und ist deutschsprachig. Das Update-Pack können Sie nach erfolgreicher Registrierung unter „Updates & Patches, Update-Pack“ herunterladen (Downloadgröße ca. 170 MB). Die EXE-Datei können Sie einfach starten – sie entpackt sich daraufhin selbständig. Die einzelnen Updates finden Sie im Unterordner „drvista_updatepack_11_x86“ des Download-Ordners. Vom Update-Pack gibt es nach jedem Microsoft-Patchday eine neue Version, welche auch die jeweils neuen Hotfixes enthält. Je nachdem, ob dies den Autoren eine neue Versionsnummer wert war, kann sich die exakte Benennung des Unterordners entsprechend ändern.
Die Integration der Hotfixes geht wesentlich schneller als die des Service Packs. Danach sollten Sie jedoch nicht mit „Weiter“ in die nächste Kategorie schalten, sondern zunächst prüfen, ob Sie unter „Integration“ weitere Bestandteile ergänzen wollen, etwa Treiber. Falls ja, schalten Sie zur gleichnamigen Registerkarte.
Falls Sie die Vista-Version selbst installiert haben, für die Sie gerade eine DVD erstellen, dann wissen Sie wahrscheinlich noch, welche Geräte es von Haus aus unterstützt und für welche Sie extra Treiber installieren mussten (etwa über beigelegte Treiber-CDs). Wenn nicht, hat es natürlich keinen großen Sinn, Treiber für jegliche im Geräte-Manager vorhandene Hardware zusammenzusuchen: Der Aufwand wäre sehr hoch und in vielen Fällen überflüssig, da Vista viele Treiber für aktuelle Komponenten bereits mitbringt.
Lieber ein Treiber zu viel als einer zu wenig: Es empfiehlt sich aber trotzdem, sicherheitshalber die wichtigsten Treiber von der jeweiligen Hersteller-Website herunterzuladen. Bei der Installation zwingend erforderlich sind eventuelle SATA- oder SCSI-Treiber, ohne die Windows erst gar kein Installationsmedium erkennt. Platz zwei in der Prioritätenliste sind Netzwerktreiber: Ist ein solcher erst einmal vorhanden und arbeitsfähig, können Sie alle weiteren Treiber, wie etwa für Grafik- oder Soundkarte, immer noch nachträglich aus dem Internet besorgen.
Statt das Setup-Programm des jeweiligen Treibers zu starten, entpacken Sie das Archiv in ein Verzeichnis, und zwar pro Treiber in ein separates. Dazu können Sie ein Tool wie etwa den Universal Extractor verwenden – dann müssen Sie sich um die jeweils verwendeten Packmethoden der einzelnen Hersteller keine Gedanken machen. Über die Schaltfläche „Hinzufügen“ haben Sie dann die Wahl, entweder einen einzelnen Treiber(-ordner) oder eine auf mehrere Unterordner verteilte Sammlung aufzunehmen.


