Hat Vlite die Setup-Dateien übertragen, versucht die Software, Ihre Vista-Version zu erkennen. Klappt das nicht, erscheint ein Fenster, in dem Sie die Version auswählen müssen. Bestätigen Sie mit „OK, Next“. Im nächsten Dialog können Sie per Checkbox einige Programme auswählen, die Sie eventuell später in Vista nutzen möchten, etwa Acdsee oder Paint .NET. Vlite belässt dann die für diese Anwendungen erforderlichen Grundkomponenten auf Ihrer Setup-DVD. Bestätigen Sie mit „OK“.
Schritt 5: Überflüssige Komponenten aussortieren
Im nächsten Fenster „Components“ steht das Entfernen nicht gewünschter Vista-Komponenten an. Dazu zeigt Ihnen Vlite eine hierarchische Baumstruktur mit den Rubriken „Driver“, „Games“, „Hardware Support“, „Languages“, „Multimedia“, „Network“, „Service“ und „System“ an. Jeder Eintrag enthält zahlreiche Unterpunkte , die Sie abwählen können. Sobald Sie mit der Maus über einen Eintrag gleiten, erhalten Sie rechts oben im Fenster eine Kurzbeschreibung über Einsatzgebiet und Abhängigkeiten des jeweiligen Eintrags.
Sie können entweder einzelne Punkte oder ganze Kategorien streichen. Dazu setzen Sie einfach ein Häkchen vor alles, was Sie nicht löschen lassen wollen. Je mehr Einträge Sie auswählen, desto geringer wird der Installationsumfang. Auf manche Systemkomponenten sind Sie zwar nicht angewiesen, sie zu entfernen bedeutet aber einen Komfortverlust: Wenn Sie die Treiber streichen, benötigen Sie zur Inbetriebnahme entsprechender Geräte später immer die Hersteller-Treiber. Auf die Module in der Rubrik „System“ sollten Sie nur in Ausnahmefällen verzichten, denn dahinter verbergen sich viele der Neuerungen von Vista.
Schritt 6: Diese Komponenten sollten Sie checken
Mächtige Speicherplatzfresser sind die Sprachdateien für asiatische Länder („Languages“, 1,18 GB) und die Druckertreiberbibliothek („Printers“, 835 MB). Speicherplatz im großen Stil verschlingen auch die Bestandteile Media-Center-Oberfläche („Media Center“, 616 MB), erweiterte Sprachunterstützung („Natural Language“, 587 MB), Spracheingabe („Speech Support“, 496 MB) sowie die Tablet-PC-Unterstützung („Tablet PC“, 429 MB).
Problematisch ist das Entfernen rot hervorgehobener Einträge: Wenn Sie diese Vista-Komponenten löschen, funktioniert das Betriebssystem möglicherweise nicht mehr ordnungsgemäß. Zu den besonders kritischen Einträgen gehören beispielsweise das Windows SAT (System Assessment Tool), mit dem Vista die PC-Leistung ermittelt und die korrespondierenden Grafikeinstellungen wählt, der Dateisuchdienst Windows Search, auf den zahlreiche Module zurückgreifen, sowie die Scanner- und Digitalkamera-Schnittstelle.
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