Damit aus all den gesammelten Infos ein bootfähiges Installationsmedium entsteht, bindet Vlite nun die ausgewählten Treiber ein, entfernt überflüssige Komponenten und verarbeitet die Einstellungen. Das ist eine ganze Menge Arbeit und kann deshalb je nach System einige Zeit dauern. Deshalb bietet das Tool zwei Optionen an: Mit „Just apply the changes“ erstellt Vlite lediglich ein neues Installationsscript, belässt aber alle Dateien auf der DVD. Dadurch ändert sich die Gesamtgröße nicht.
Langsamer, aber gründlicher arbeitet die Methode „Apply and rebuild“, mit der Vlite die Struktur der Installations-DVD von Grund auf neu generiert und alle nicht benötigten Dateien löscht. Dadurch verringert sich der Speicherplatzbedarf entsprechend. Eventuell müssen Sie nun nochmals Ihre Vista-Version auswählen, dann beginnt die Bereinigung.
Schritt 11: Setup-Medium als ISO-Image speichern
Über den Stand der Dinge hält Sie der Fortschrittsbalken auf dem Laufenden. Sobald unten links im Fenster die Meldung „Finished!“ erscheint, wechseln Sie mit einem Klick auf „Next“ zu den Ausgabefunktionen. Stellen Sie im Ausklappfeld „Mode“ die Option „Create Image“ ein, damit Vlite die fertige Setup-Disc als Image-Abbild anlegt. Den Vorgang starten Sie mit „Make ISO“. Das ISO-Abbild Ihrer persönlichen Vista-Setup-Disc können Sie danach je nach Dateigröße entweder auf eine Leer-CD oder auf eine DVD brennen.
Schritt 12: Neue Setup-CD/-DVD produzieren lassen
Alternativ nutzen Sie das eingebaute Brennmodul: Wählen Sie dazu bei „Mode“ die Option „Direct Burn“ aus, und stellen Sie rechts daneben Ihren Brenner ein. An den Vorgaben für „Burn speed“ (Brenntempo) und „Label“ (Diskname) brauchen Sie normalerweise nichts zu ändern. Den Schreibvorgang starten Sie mit „Burn“.
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