Schnellsuche im Web
Profi-Recherche mit Google
Die Folge der käuflichen Optimierung: Statt hilfreicher Ergebnisse liefert die Suchmaschine oft Nutzloses. Sucht man etwa nach Infos zu einem neuen Kühlschrank, enthalten die ersten Seiten nur Links zu mehr oder weniger vertrauenswürdigen Verkaufsangeboten, die sich durch Schlüsselwörter und so genanntes Link-Farming in die oberen Google-Ergebnisse mogeln. Diese kommerziellen Angebote sind nicht wie die normalen Anzeigen farblich vom Text abgesetzt, sondern erscheinen als reguläre Suchergebnisse. Die wichtigen Treffer sind auf den ersten Seiten kaum vertreten. Wer allerdings die richtigen Parameter und Tools kennt, entkommt der Werbefalle problemlos. In diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie Google wieder in die nützliche Suchmaschine verwandeln, die sie anfangs war. Neben den entsprechenden Parametern und Unterseiten stellen wir Ihnen auch die Allzweckwaffe für Firefox-Nutzer, Customize Google, genauer vor.
Grundsätzlich gilt: Je genauer Sie Ihre Anfrage formulieren, desto besser wird das Suchergebnis. Dabei können Sie im Standardsuchfeld beliebig viele Begriffe eingeben. Ein Leerzeichen zwischen den Begriffen interpretiert Google immer als AND-Verknüpfung. Problematisch wird es, wenn Sie einen Begriff suchen, der aus zwei oder mehreren Wörtern besteht, etwa eine genaue Produktbezeichnung. Hier helfen Anführungszeichen. Alle Begriffe, die innerhalb der Anführungszeichen stehen, sucht Google auch genau so in Web-Seiten. Am leichtesten können Sie die Abfrage präzisieren, indem Sie die erweiterte Suche nutzen. Diese erreichen Sie über "Erweiterte Suche" direkt neben der Eingabezeile. Einer der bekanntesten Parameter ist "filetype:". Damit grenzen Sie die Suche auf bestimmte Dateitypen ein. Filetype bietet sich besonders dann an, wenn Sie ein Handbuch suchen, diese sind meist im PDF-Format von Adobe gespeichert. Die Suche nach "Produktname filtype:pdf" liefert Ihnen nur Ergebnisse, die im bekannten PDF-Format vorliegen.
Mit dem Minuszeichen können Sie gezielt einzelne Begriffe von der Suche ausnehmen lassen. Damit erhalten Sie bereits eine gute Gegenmaßnahme gegen Suchmaschinen-Spammer. Sobald Ihnen eine Seite auffällt, die augenscheinlich nur Produkte verkaufen will, klammern Sie den Domain-Namen einfach aus. Als Beispiel dient uns der Begriff "Kühlschrank Test". Eine Suche liefert unter anderem den Domain-Namen "dooyoo" an erster Stelle. Das ist ein typischer Fall von Spam, denn hier finden sich keine Testberichte, sondern nur Verkaufsangebote. Wandeln Sie die Anfrage dagegen in "Kühlschrank Test -dooyoo" ab, so ist dieser Eintrag komplett verschwunden. Sie können beliebig viele Wörter von der Suche ausschließen.



