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Schneller Videoschnitt am iPhone

13.07.2014 | 10:09 Uhr |

iMovie ist Apples Vorzeige-App zum Schneiden von Videoclips mit effektvollen Übergängen, Szenenbildern und eigenem Film-Soundtrack. Jüngst wurde die Software generalüberholt.

Unterwegs die besten Szenen filmen, zurechtschneiden und den Bekannten eine Videopostkarte senden, noch bevor man zu Hause ist: Genau dazu eignen sich handliche Schnitt-Apps fürs iPhone. Damit lassen sich HD-Aufnahmen trimmen, aneinanderreihen und mit einem Titel versehen. Auch kann man Musik zur Szenenuntermalung verwenden.

Nur wenige Schnitt-Apps für iOS

Gute Videoschnitt-Apps für das iPhone sind im App Store von Apple allerdings Mangelware. Zwar gibt es eine Handvoll Apps, mit denen sich Videos zurechtstutzen lassen. Bei der Suche nach der richtigen Mobil-Software für den funktionalen Schnitt auf dem iPhone empfi ehlt sich derzeit nur iMovie . Apple hat iMovie von Anfang an als eine der Vorzeige-Apps für iOS konzipiert und die App ständig weiterentwickelt. Apples Marketing-Macht und vielfältige Möglichkeiten, iMovie im App Store und auf der Apple-Website prominent zu bewerben, machen es für andere Anbieter schwer, ein echtes Konkurrenzprodukt zu lancieren. Und: iMovie läuft gleichermaßen auf dem iPhone und iPad, wobei auf dem iPad mehr Platz für die Videoanzeige zur Verfügung steht.

Apple hat iMovie im Rahmen der Software-Updates für iOS 7 runderneuert und dabei vor allem die Bedienerführung geändert. Auf einem iPhone 5s/5c, iPad Air und iPad Mini Retina kann man iMovie gratis laden, ansonsten kostet die App 4,49 Euro. Sie ist optimal auf die verschiedenen Bildschirmgrößen ausgerichtet und eignet sich ohne Einschränkungen dazu, unterwegs mit dem iPhone aufgenommene Clips zu bearbeiten. Der App kommt zugute, dass Apple sie auf Tempo optimiert hat.

Die besten Smartphone-Apps

Vom ungeschnittenen Rohmaterial zum perfekten Videoclip in einer halben Stunde – die praxisgerechten Schnittfunktionen von iMovie machen es möglich. Sie nehmen damit eine Handvoll kurzer Clips auf, arrangieren diese zu einer hübschen Zusammenstellung, versehen das Ganze mit ordentlichen Überblendeffekten und erzeugen daraus eine Videodatei zum Versenden oder Hochladen. Trotz des kleinen iPhone-Displays funktioniert die Filmverschönerung über angepasste Bearbeitungsfunktionen recht gut. Für stundenlanges Hin- und Herschieben von Videoschnipseln mit dem Finger ist iMovie gar nicht ausgelegt.

Am iPhone vom Clip zum Film

In iMovie liegt der Fokus auf raschen Ergebnissen. Dazu setzt die App auf Templates, das sind Vorlagen, die bei dieser App „Themen“ heißen. Ein Thema fasst dabei einen Satz passender Titel und Übergänge sowie einen Soundtrack zusammen. Die Anzahl der mitgelieferten Templates ist allerdings gering – es sind gerade mal acht Stück – weitere kosten Geld.

HD-Filme lassen sich auf Youtube, Facebook und Vimeo publizieren und im iPhone-Fotoarchiv sichern. Auf Cloud-Dienste wie beispielsweise Dropbox kann die App jedoch nicht zugreifen, sodass Sie ein einmal gespeichertes Video mit der Dropbox-App übertragen müssen. Per Airplay können Sie den fertigen Film anschließend aber auch über Apple TV streamen beziehungsweise über WLAN an Ihren HD-Fernseher senden.

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