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Schneller surfen

24.03.2005 | 16:45 Uhr |

Sie ärgern sich über das Surftempo per Modem oder ISDN. DSL ist Ihnen zu teuer oder nicht verfügbar. Wir zeigen, wie Sie mit neuen Techniken Ihren Anschluss maximal beschleunigen.

Nicht für jeden lohnt sich die Investition in DSL. Bei der T-Com zahlen Sie im Monat mindestens 16,99 Euro für den T-DSL-Anschluss. Hinzu kommen die Gebühren für einen Zugangstarif. Wer nur sehr selten online ist, spart sich meist das Geld und bleibt bei Analog-Modem oder ISDN (Schmalband).

Manch einer hat auch gar keine Wahl, weil an seinem Wohnort weder DSL noch alternative verfügbar sind. Es gibt aber neue Techniken und Tools, mit denen Sie viel mehr aus Ihrem herkömmlichen Anschluss herausholen und so zum Beispiel wesentlich flüssiger surfen können. DSL-Nutzer sollten aber nichtvorschnell weiterblättern: Auch sie können mit diesen Tricks ihre Verbindung (noch) schneller machen.

Viele Website-Designer nehmen wenig Rücksicht auf Modem-/ISDN-Nutzer: Sie blähen ihre Seiten mit vielen Bildern und Multimedia-Elementen auf. Die Folge: Lange Ladezeiten und zäher Seitenaufbau. Als Schmalband-Nutzer haben Sie in dem Fall bisher drei Optionen: Entweder Sie warten geduldig, oder Sie meiden solche überfrachteten Seiten aus Protest.

Möglichkeit drei ist die Radikalkur: Sie stellen den Browser so ein, dass er Bilder und Animationen nicht lädt. Im Internet Explorer klicken Sie dazu auf „Extras, Internetoptionen, Erweitert“ und deaktivieren anschließend die Punkte „Animationen in Webseiten wiedergeben“ sowie auch „Bilder anzeigen“.

In Firefox schalten Sie die Option „Grafiken laden“ unter „Extras, Einstellungen, Web-Features“ aus. Richtig befriedigend ist diese Lösung allerdings nicht. Zum einen, weil Web-Seiten dadurch verstümmelt aussehen, zum anderen aber auch, weil es doch umständlich ist, die Optionen aus- und bei Bedarf wieder einzuschalten.

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