03.09.2007, 09:01

Christoph Metzger

Schneller suchen und finden

Vista verwendet eine indexbasierte Desktop-Suche. Sie ist standardmäßig aktiv und über das Menü „Start“ optimal in die Oberfläche integriert. Die Suche selbst funktioniert jedoch mit den Standardeinstellungen schlechter als in früheren Windows-Versionen. Der Index berücksichtigt standardmäßig nämlich nur sehr wenige Ordner. Konkret bedeutet das: Sie finden erst einmal nicht besonders viel. Die Index-Datenbank können Sie in der Systemsteuerung unter „Indizierungsoptionen“ erweitern. Sind auf einem Rechner ein paar hundert GB zu indizieren, rattern die Festplatten allerdings einige Stunden, bis die Datenbank fertig ist. Wenn Sie den Rechner währenddessen benutzen, dauert die Aktion sogar noch länger.
Danach geht das Suchen recht schnell, da ja nicht mehr im Dateisystem selbst, sondern stattdessen in der Datenbank gesucht wird. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Sie nach einem Datei- oder Ordnernamen suchen oder nach einem Inhalt. Suchen heißt bei Vista nicht immer auch finden. Manchmal sind die Ergebnisse aus irgendeinem Grund nicht vollständig – hier muss Microsoft nachbessern. Die Ergebnisliste wird außerdem auf 5000 Einträge beschränkt.
Auch das spart Zeit: Suchergebnisse lassen sich speichern. Bei Vista können Sie die Listen als dynamische virtuelle Ordner nutzen.
Belegten Plattenplatz frei machen
Machen Sie auf der Festplatte Platz frei, den temporäre und andere überflüssige Dateien belegen. Dazu gehen Sie auf „Start, Alle Programme, Zubehör, Systemprogramme“ und wählen „Datenträgerbereinigung“. Im Begrüßungsfenster legen Sie fest, ob Sie nur Ihre eigenen Dateien oder die Dateien sämtlicher Benutzer des PCs prüfen lassen wollen. Nach einer kurzen Prüfung der Laufwerke zeigt das Programm eine Liste von Dateigruppen an, die es löschen kann. Am Ende jeder Zeile ist angegeben, wie viel Speicherplatz Sie dadurch freigeben lassen können. Infos zu den einzelnen Bereichen zeigt Vista unten im Fenster an, wenn Sie einen Eintrag markieren. Setzen Sie ein Häkchen vor alle Elemente, die das Programm löschen soll. Um die gewählten Dateien zu beseitigen, klicken Sie auf „OK“.
Zusätzlichen Speicherplatz schaufeln Sie durch das Löschen älterer Wiederherstellungspunkte frei. Dazu wählen Sie beim Start der Datenträgerbereinigung „Dateien von allen Benutzern des Computers“ und bringen die Registerkarte „Weitere Optionen“ nach vorne. Ein Klick auf den Button „Bereinigen“ weist Vista an, alle bis auf den letzten Wiederherstellungspunkt zu löschen. Dabei entfernt Windows auch ältere Schattenkopien von der Festplatte.
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