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Schneller Wechsel vom Terminal-Fenster zum grafischen Dateimanager

16.03.2016 | 09:25 Uhr |

Schnell vom Terminal-Fenster zum grafischen Dateimanager – bei der Arbeit in der Kommandozeile kommt es immer wieder vor, dass man das aktuelle Verzeichnis im Dateimanager öffnen möchte.

Unabhängig davon, welche Desktop-Umgebung zum Einsatz kommt, startet der Aufruf von xdg-open die jeweils voreingestellte Standardanwendung für das angegebene Dateisystem-Objekt. Und wenn die angegebene Datei ein Verzeichnis ist, öffnet sich der Dateimanager.

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In einem Terminal-Fenster startet deshalb die Eingabe von

xdg-open .

den Dateimanager der Desktop-Umgebung mit dem aktuellen Verzeichnis als Ziel. Bei Systemverzeichnissen ist es nötig, für Dateioperationen den Dateimanager mit Bootberechtigungen zu starten. Dazu dient der Aufruf

sudo -H xdg-open .

Der Parameter „-H“ verhindert, dass dabei Konfigurationsdateien des Dateimanagers im Home-Verzeichnis überschrieben werden. Der Dateimanager Nautilus von Unity und Gnome zeigt beim ersten Aufruf einen harmlosen Warnhinweis an, da eine neue Konfigurationsdatei unter „/root“ erst noch erstellt wird.

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