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Online-Office statt Desktop-Boliden

08.10.2007 | 08:30 Uhr |

Unter dem Schlagwort Office 2.0 möchten verschiedene Anbieter mit Online-Applikationen gegen die etablierten Desktop-Programme antreten. Doch die meisten taugen nicht für den Unternehmenseinsatz.

Wer hat Angst vor Google Office? Kaum ein Thema geisterte im ver-
gangenen Jahr so häufig durch Blogs und Zeitschriften wie Details zu einem angeblich von Google geplanten Office-Paket, das ausschließlich online verfügbar sein sollte. Anzeichen für solche Pläne gab es durchaus.

So kaufte Google nicht nur spektakulär Youtube, sondern deutlich leiser und preiswerter mit Writely eine der ausge-
reiftesten Online-Textverarbeitungen. Um das eigene Spreadsheet-Projekt voranzubringen, wurde kurzerhand der Chefentwickler des ähnlich gelagerten „IRows“ angeheuert, das damit aber auch eingestampft wurde. Aber nicht nur Google arbeitet daran, Office-Funktionen direkt über das Web nutzbar zu machen. Neben Diensten für Social Bookmarks, die 2006 wie Pilze aus dem Boden schossen, zählten Office-Applikationen zum festen Repertoire des Web 2.0.

Neu sind diese Konzepte nicht, schließlich kündigten die Visionäre der Dotcom-Zeit bereits an, Anwendungen würden zukünftig on Demand über ein Netzwerk geladen und lokale Installationen damit unnötig. Aber erst die stärkere Verbreitung von breit-
bandigen Internet-Zugängen in Privathaushalten sowie Technologien wie Flash und Ajax (Asynchronous Javascript and XML) scheinen die Utopie zur Realität werden zu lassen.

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