Scherz und Schabernack
20 Tools, mit denen Sie anderen PC-Nutzern Streiche spielen
Das Scherzprogramm Message Manager Deluxe erstellt personalisierte Fehlermeldungen und Warnhinweise unter Windows und eignet sich daher hervorragend, um anderen Nutzern einen Schreck einzujagen. Die Meldung selbst geben Sie in das entsprechende Textfeld unter "Message Typ" ein, die Art der Nachricht legen Sie unter "Message Type" fest und die angsteinflößenden Symbole wie das weiße X im roten Kreise finden Sie unter "Buttons."
ReplaceKeys ersetzt eine Tastenbelegung durch eine andere. So können SIe beispielsweise den Buchstaben "R" durch ein "W" ersetzen. Der Clou: Je mehr Buchstaben Sie vertauschen, desto schneller verliert ihr "Opfer" den Verstand, da es glaubt, die Tastatur sei defekt.
Das versteckt laufende Programm WAV Launcher startet Anwendungen oder Geräusche in von Ihnen vorgegebenen Zeitintervallen. Beispiel: Sie können das Tool so konfigurieren, dass es alle zwei Minuten Paint startet und das wahlweise sogar im maximierten Modus, der den gesamten Bildschirm verdeckt.
Installieren Sie Fake Format auf dem Computer eines anderen Nutzers, erscheint ein Programm, das wie das WIndows-Tool zum Formatieren von Datenträgern aussieht. Es gibt vor, ein bestimmtes Laufwerk zu formatieren und somit zu löschen. Der vorgegaukelte Formatierungs-Vorgang lässt sich nicht abbrechen und Fake Format lässt sich nicht beenden.
Wenn Sie mal mit älteren Versionen von Microsoft Office gearbeitet haben, kennen Sie bestimmt die Büroklammer Clippy. Ähnlich wie die echte Version von Clippy taucht diese Scherz-Fassung immer wieder auf und gibt nervige Kommentare von sich. Anders als bei der originalen Büroklammer reagiert diese Scherzausgabe jedoch nicht auf rechte Mausklicks und lässt sich somit auch nicht schließen - jedenfalls nicht ohne weiteres.
The Finger verändert das Erscheinungsbild des Mauszeigers, indem es zwischen Pfeil-Symbol und einer Hand mit ausgestrecktem Mittelfinger hin- und herwechselt - und das alle fünf Sekunden. Auf Wunsch können Sie den Zeitintervall nach Ihrem Geschmack konfigurieren.
Egal ob Rülpser oder Pfurz - diese Geräusche treiben nahezu jedem die Röte ins Gesicht. Installieren Sie das Scherz-Tool Random Burper auf einem Rechner, erzeugt es permanent willkürlich ein widerliche Rülps- oder Pfurzgeräusche. Noch besser: Das Tool dreht den Windows-Lautstärkeregler voll auf. So stellen Sie sicher, dass es auch jeder mitbekommt. Beenden lässt sich Random Burper nur, indem man den Mauszeiger in die linke obere Bildschirmecke bewegt.
Das Scherz-Tool Shakedown bringt nicht nur den Desktop zum Erschüttern, sondern strapaziert auch die Augen.
Mouse Move bewegt den Mauszeiger an zufällige Stellen hin und her - und damit in der Regel überall dorthin, wo Sie ihn nicht gebrauchen können. Sie können die Zeitabstände bestimmen sowie die Richtung und Sprungweite des Mauszeigers festlegen.
Das Tool Avoid bringt das "Start"-Icon von Windows dazu, vor vermeintlichen Mausklicks wortwörtlich davon zu hüpfen. Äußerst nervig, denn so gelingt es dem "Opfer" nicht, das Windows-Startmenü zu öffnen.
Die Spaß-Software "Add/Remove" verwendet das originale Hinzufügen/Entfernen-Dialogfenster und gibt vor, dass alle auf dem Computer installierten Programme gelöscht werden. Da es tatsächlich alle auf dem PC installierten Programme anzeigt, eignet sich das Tool, um sogar erfahrenere Nutzer hinters Licht zu führen.
Das Tool "Crazy Num Caps Scroll" schaltet die die Num Lock-, Feststell- und Rollen-Funktion der Tastatur im Wechsel ein und aus. Äußerst nervig, da beispielsweise Buchstaben willkürlich groß und kleingeschrieben werden oder anstatt einer Ziffer ein Symbol auf dem Bildschirm erscheint.
DownHoax verulkt einen Nutzer, indem es den Eindruck vermittelt, dass gerade eine unerwünschte Datei heruntergeladen wird. Um diesen Streich so glaubwürdig wie möglich zu vermitteln, wählt das Tool aus seiner Datenbank eine "unerwünschte" (peinliche) Download-Quelle aus und zeigt diese an. Weiterer Clou: Der hereingelegte Nutzer kann den vermeintlichen Download nicht anhalten, was sicherlich bei dem einen oder anderen Panik auslöst.
Führen Sie das Tool Email Fun aus, zeigt es ein täuschend echtes Fenster zum Verfassen einer E-Mail an - inklusive Empfänger- und Betreffzeile. Das beste daran: Kurz nach dem Ausführen gaukelt das Programm vor, eine Nachricht an alle Kontakte im Adressbuch zu verschicken.
Das Tool Fake Delete simuliert einen Löschvorgang, der Ordner und Dateien im Windows-Verzeichnis entfernt. Über die Kommandozeile können Sie weitere Zielverzeichnisse angeben. Optische Feinheit: Um den Löschvorgang so realistisch wie möglich zu gestalten, fügt das Tool dem Papierkorb sogar eine Datei hinzu.
Das Mini-Scherzprogramm "Password Prank" zeigt ein falsches, aber äußerst realistisches Passwort-Fenster an. Egal, welche Taste der Nutzer drückt, das Tool tippt seine eigenen Zeichen in das entsprechende Feld. Aufgrunddessen erscheint immer wieder eine Fehlermeldung, die dem Nutzer mitteilt, dass das Passwort zu kurz sei.
Das Tool Rotate stellt den PC-Desktop wortwörtlich auf den Kopf. Doch das ist noch nicht alles: Nachdem es den Desktop um 180 Grad gedreht hat, stellt es ihn sogar spiegelverkehrt dar.
Wie von Geisterhand lässt das Tool Show-Hide Desktop die Desktop-Icons verschwinden und wieder auftauchen. Wie oft dies hintereinander geschehen soll, bestimmen Sie in den Programmeinstellungen. Äußerst nervig, sollte das "Opfer" gerade ein Desktop-Symbol anklicken wollen.
Bad Calculator sieht zwar aus wie der Windows-Taschenrechner, doch anstatt echten Rechenergebnissen spuckt er lediglich dumme Sprüche aus.
Das Spaß-Programm WinFehler blendet lustige und vor allem täuschend echte Windows-Fehlermeldungen ein - je nach Wunsch in den Zeitintervallen "sehr selten" bis hin zu "penetrant". Die Zeitintervalle lassen sich in 20 Stufen und von 1,5 Sekunden bis hin zu 66 Minuten festlegen.



12.08.11
Mal abgesehen davon, dass der Betroffene Schwierigkeiten haben dürfte, den Humor zu teilen: schon beim Downloadversuch der Installationsdateien meldet sich jedes gute Antivirenprogramm. Daraus resultiert, dass, will ich eines der Hoaxproggies auf einem Fremdrechner installieren, ich zuerst seine Antivirenlösung abschalten muss. Und aller spätestens in dem Moment - der Rechner mit seinen Daten gehört ja ohnehin nicht mir! - hört der Spaß definitiv auf.
:böse:
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12.08.11
Einen Screenshot des Bildschirms formatfüllend zu öffnen.
NIX geht mehr, außer der Escape-Taste
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12.08.11
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12.08.11
Und hier gehen dieses WE besonders viele Hilferufe von Computernutzern ein.
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12.08.11
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12.08.11
und weil es so ist wurden andere "unliebsame" kommentare stillschweigend gelöscht...!!!!!
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12.08.11
Nein ... noch nicht ... :)
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13.08.11
Sorry Leute ich habe Eurer Magazin Anfängern (ja die gibt es auch heute noch) immer als seriöse Computer-Zeitschrift/-Internetauftritt empfohlen. Dies wird nicht mehr geschehen.
Was Ihr Euch hier erlaubt, ist unterstes Niveau. Daß es solche Spaßfalschversteher gibt, wissen wir alle. Sollen sie sich doch ihren Mist holen wo sie wollen... aber doch nicht so.
Im übrigen ist bei einer ordentlichen Firmennetzwerkstruktur eh nix zu machen, da der normale Mitarbeiter keine Programme installieren darf/kann. Sollte sich ein Admin wirklich zu sowas versteigen, wird das mindeste eine Abmahnung sein, wenn nicht mehr...
An meinem privaten Rechner kommt sowieso keiner dran und wer als "Auskenner" sowas bei computertechnisch unbedarften Freunden oder Bekannten macht, der ist einfach nur unterste Schublade.
Humor sieht anders aus! Also was soll der Schei.ß?
Bitte das Hirn zukünftig wieder einschalten, bevor man Artikel veröffentlicht.
für die harten Worte, aber das ging nicht anders.
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14.08.11
Wieso, was ist denn ein unliebsamer Kommentar?
Ihr Beitrag ist hier: http://www.pcwelt.de/forum/trollwiese/422928-bl-dsinn.html#post2459186
Stillschweigend wird hier gar nichts gemacht.
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23.09.11
Seit Jahrzehnten bemühen wir uns, den Computer-Anwendern mehr Sicherheit und Verständnis für ihren ´besten Freund´, den Computer zu vermitteln.
Das bedeutet: Verständnis, Sicherheit, Wissen und Vertrauen zu vermitteln ! Und dann kommt ausgerechnet die PC-WELT mit einem Artikel und einer ´Bastelanleitung´, wie man andere Benutzer ärgern kann, indem man bestimmte Aktivitäten und Funktionen nutzt, damit andere Computernutzer sich wundern, ärgern oder sogar hilflos vor ihren Rechnern sitzen, weil sie keine geeignete Reaktion auf diese Frechheiten kennen !
Bisher war die PC-Welt für mich ein seriöses Magazin, aber mit diesem Beitrag haben Sie sich als mediengeiles Blatt präsentiert !
Ich überlege, ob ich mein Abo beende, denn dieser Beitrag läßt vermuten, dass auch zukünftig mit weiteren ´lustigen Verunsicherungen´ der Anwender zu rechnen ist !
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23.09.11
Das scheint die Redaktion nur leider gar nicht zu stören, denn schon die Kommentare bei der Erstveröffentlichung kratzten niemanden im Hause PCwelt.
Kann mich nur nochmal widerholen "unterste Schublade".
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23.09.11
Der Vergleich hinkt zwar, aber...
nehmt ihr einen Musikalienhändler, der seine Ware im Schaufenster präsentiert, auch in Kritik, weil der 'Anwender' dieser Ware damit potentiell eine nächtliche Ruhestörung beim Nachbarn verursachen kann?
Jeder ist für sein Tun und Lassen letztendlich selbst verantwortlich.
Micro$oft selbst hat vor einigen Jahren einen BSOD-Screensaver als Hoax veröffentlicht und sich damit sogar selbst auf die Schippe genommen.
>Der Download wurde/wird auf allen Homepages bekannter PC-Magazine veröffentlicht.
Habt ihr damals dagegen Protest eingelegt, wo doch ein beschädigtes OS dem ahnungslosen User auch einen gehörigen Schrecken einjagen kann?
Schon allein der Begriff 'Hoax' (im IT-Bereich) impliziert doch eine mutwillige Aktion, also mit gezielter Absicht, gegen einen Rechner, jedoch ohne dauerhaften Schaden an Gerät oder seinem Besitzer in Anspruch zu nehmen. Missbrauch ist leider nicht ausgeschlossen.
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24.09.11
Da haben sie wohl etwas mißverstanden, ich fühle mich weder ge- noch betroffen. Jedoch betreue ich einige Computer-Unerfahrene und finde das gar nicht lustig, sowas als Späßken zu verkaufen. Hoax-Seiten tun was sie wollen, da treibe ich mich nicht rum und was andere PC-Zeitschriften vor.... gemacht haben, weiß ich nicht, da ich nicht tagaus-tagein vor dem PC hänge.
Nichts destoweniger werde ich eine solche PC-Zeitschrift künftig keinem Anfänger mehr empfehlen. Ich schicke ihn ja auch nicht auf Hackerseiten & Co.
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24.09.11
Aber eine gewisse Vorbereitung der PC-Neulinge sollte erbracht werden. Es bringt nichts, solche Gefahren den Neueinsteiger zu verschweigen. Hier muss auch platz sein für das Unangenehme was ein PC zu bieten hat....
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24.09.11
siehe auch:
> http://www.pcwelt.de/forum/meinung-news-tests-tipps-downloads/391490-ratgeber-so-knacken-vergessenes-passwort.html#post2239540
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