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Displays auf dem Mobile World Congress 2013

20.02.2013 | 11:30 Uhr |

Smartphones und Tablet-PCs gibt’s überall auf dem MWC. Deren Displays entscheiden über die Bildqualität. Wir fassen die Typen zusammen - von OLED über IGZO bis Retina.

Wenn der Mobile World Congress am 25. Februar 2013 in Barcelona startet, stehen tragbare Bildschirme im Mittelpunkt. Die Hersteller von Smartphones und Tablet-PCs zeigen anhand ihrer Geräte, was bei Displays derzeit möglich ist. Die Devise lautet: Möglichst hohe Auflösungen, um Bilder und Filme scharf auf kleine Schirme zu bringen. Gleichzeitig sollen die Displays möglichst wenig Strom verbrauchen, um den Akku nicht zu sehr zu belasten.

Flexible Displays und OLED

Wie schon zur Home-Entertainment-Messe CES, die Anfang des Jahres in Las Vegas stattfand, werden auch auf dem MWC flexible Displays ein Thema sein. In den einschlägigen Blogs wird gemunkelt, dass etwa Samsung ein faltbares Amoled-Display zeigen wird. Als konkretes Gerät ist das Galaxy Q im Gespräch. Die beiden Displays des Smartphones basieren auf der Youm-Technik des Herstellers. Das Smartphone mit dem Dual-Display soll eine Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) mitbringen.

Mehr zu biegsamen Displays finden Sie im Artikel Flexible Displays, dünn wie Papier .

Die Displays von Mobilgeräten nutzen vielfach OLED - organische Leuchtdioden. Der Grund: Die Elemente sind extrem flach und eignen sich deshalb für Bildschirme, die in schmalen Gehäusen stecken. Außerdem kommen sie ohne extra Hintergrundbeleuchtung aus – das ist ideal für Mobilgeräte. Dass Samsung und LG inzwischen ihre Patentstreitigkeiten beigelegt haben, kann OLED einen Push geben.

Wie OLED funktioniert, erklärt der Beitrag Mehr Kontrast durch organische Leuchtdioden .

Geringer Stromverbrauch dank IGZO-Panel

Eine weitere, vielversprechende Bildschirmtechnik, ist IGZO. Sie wird von Sharp vorangetrieben. Bei IGZO besteht das Halbleitermaterial aus Indium-Gallium-Zink-Oxid und hat eine höhere Elektronenbeweglichkeit bei deutlich kleineren Pixeln als bei amorphem Silizium. Ein weiterer Vorteil liegt im geringen Strombedarf. Das ist gerade bei Mobilgeräten wie Tablets und Smartphones von Bedeutung. In letzter Zeit erregte in erster Linie der 32-Zoll-Monitor Sharp PN-K321H mit IGZO-Panel Aufmerksamkeit. Allerdings gibt es auch schon Tablets vom japanischen Hersteller, die auf IGZO basieren – wie etwa das LL-S201A. Highlights am 20-Zoll-Tablet sind der 10-Punkte-Touchscreen, eine Full-HD-Auflösung und eine Handflächenunterdrückung, die intelligent zwischen der Hand und dem Eingabestift unterscheidet. Während der Stift erkannt wird, bleibt der Druck vom Handballen ohne Folgen.

Details zur IGZO-Paneltechnik finden Sie im Artikel IGZO macht Sharp-Bildschirme ultrascharf .

Smartphone-Display: LCD mit IPS

Populär bei Mobilgeräten bleibt das LC-Display. Verbreitet sind hier IPS-Panels wie beispielsweise in der Optimus-L-Reihe von LG , die zum MWC angekündigt ist. Das Kürzel steht für „In Plane Switching“. Die wohl bekannteste Variante ist Retina, die dank Apple in aller Munde ist und so hoch auflöst, dass bei normalem Betrachtungsabstand kein Einzelpixel zu erkennen ist.

Welche Displaytypen in Smartphone verbaut werden, beschreibt der Beitrag Display-Technik von Smartphones einfach erklärt .

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