Kostenlose Maildienste sind ein beliebtes Ziel von Werbeversendern. Bei Hotmail zum Beispiel erhalten Sie oft schon wenige Tage nach der Einrichtung Ihres Mailkontos unerwünschte Nachrichten. Und das auch, wenn Sie Ihre neue Adresse an niemanden weitergegeben haben.
Spam-Schutz: Wenn Sie einen der zahlreichen Anbieter von kostenlosen Mailadressen benutzen, sollten Sie dessen Spam-Schutz aktivieren. Bei Hotmail heißt die Option "Junk-Mail-Filter"
Warum? Weil die Werbeversender wissen, dass hinter einer Domain wie hotmail. com Millionen von Mailpostfächern stecken. Sie gehen daher äußerst rabiat vor und senden ihre Reklame einfach an alle theoretisch denkbaren Adressen, von aaaaaaaaa@hotmail.com bis zzzzzzzzz @hotmail.com. Da der Versand viel Zeit kostet, beschränken sich die meisten Werbeversender auf gängige Namen und Begriffe mit bis zu zehn Zeichen, die in einem Wörterbuch vorkommen.
Wenn Sie sich für einen Maildienst registrieren, sollten Sie das berücksichtigen und sich eine möglichst lange Mailadresse mit ungewöhnlichen Buchstabenkombinationen ausdenken, etwa mister_xyz_lol@ provider. Wenn Sie bereits Spam erhalten, dämmt eine Spam-Schutzfunktion, wie es sie bei vielen Freemail-Anbietern gibt, die Werbeflut zumindest etwas ein. Bei Hotmail zum Beispiel klicken Sie auf "Optionen, Junk-Mail-Filter" und wählen dann "Hoch". In den nächsten Tagen sollten Sie allerdings öfter mal in den Ordner "Junk Mail" schauen, in den die Werbepost fortan verschoben und nach 7 Tagen gelöscht wird. Denn es kann passieren, dass versehentlich auch einige Newsletter dort landen, die Sie abonniert haben.
Sie können diese Mails dann markieren und auf "Dies ist keine Junk-Mail" klicken, damit sie in Zukunft im Posteingangsordner abgelegt werden. Beim Spam-Schutz von GMX geht's mit weniger Aufwand. Hier reicht es, wenn Sie unter "Optionen, AntiSpam" alle drei angegebenen Punkte per Mausklick aktivieren. Unseren Erfahrungen nach kommt es besonders häufig bei Hotmail vor, dass Anwender Werbepost erhalten, ohne je ihre Mailadresse weitergegeben zu haben.
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