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So erreichen Sie maximale Makroschärfe

Beim Fotografieren von Makros ist das Scharfstellen eine Kunst: Mal ist der Vordergrund perfekt, mal der Hintergrund, dafür vorne nicht. Ein Gratis-Tool sorgt für unendliche Schärfentiefe.

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Das Leidwesen der Makrofotografie ist die geringe Schärfentiefe. Wer Pflanzen oder Insekten mit einem Makroobjektiv ablichtet, bekommt auch bei starkem Abblenden nur einen Teil des Motivs scharf auf den Sensor. Das hat jetzt ein Ende: Das englischsprachige Combine ZM (mittlerweile gibt es auch ein Nachfolge-Tool namens Combine ZP) kombiniert automatisch die scharf abgebildeten Bildbereiche mehrerer Einzelaufnahmen zu einem neuen, insgesamt scharfen Gesamtbild.

Richtig aufnehmen
Damit Combine ZM die Einzelbilder richtig zusammsetzen kann, ist es wichtig, dass die Ausgangsfotos möglichst deckungsgleich sind, also mit einem Stativ aufgenommen wurden. Je mehr Zwischenschritte Sie ablichten, desto präziser kann das Tool arbeiten. Verändern Sie den Fokuspunkt zwischen jeder Aufnahme mittels manuellem Fokus so, dass jeweils ein anderer Motivbereich scharf eingefangen wird. Die Blende bleibt bei allen Aufnahmen gleich.

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