Schönere Bilder

Scanner und Drucker kalibrieren

Scanner
Zum Kalibrieren von Druckern und Scannern müssen Sie zu einer Farbtafel mit Graustufenkeil greifen. Mit etwas Glück lag Ihrem Scanner oder Bildbearbeitungsprogramm eine solche Tafel bei. Wenn nicht, sollten Sie im Fotofachhandel eine bekommen; allerdings sind diese Tafeln beziehungsweise Karten nicht billig. Logischerweise sollten Sie nicht selbstgedruckte oder –gescannte Vorlagen verwenden, da diese bereits Farbfehler enthalten könnten. Scannen Sie die Karte im Farbmodus mit einer Auflösung von 300 ppi ein. Schalten Sie hierfür jede automatische Optimierungsfunktion aus. Nachdem Sie das Bild als TIF-Datei gespeichert haben, öffnen Sie es in jenem Bildbearbeitungsprogramm, das Sie auch in Zukunft für Fotoretuschen verwenden wollen. Dieses sollte über ein Pipetten- Werkzeug verfügen. Schnappen Sie dieses und fahren Sie damit über die Felder des Graustufenkeils der gescannten Farbtafel.

Jeder Grauton muss aus gleich vielen Anteilen der Grundfarben Rot, Grün und Blau bestehen. Bei Abweichungen von zwei oder mehr Prozent öffnen Sie die Einstellungen Ihres Scanners und passen diese entsprechend an. Wiederholen Sie dies, bis die Werte korrekt sind. Dieses letzte Bild, das die passenden Werte lieferte, verwenden Sie jetzt fürs Kalibrieren des Druckers.

Drucker
Die zuvor eingescannte Farbtafel landet jetzt am besten auf jenem Papier, auf dem Sie Ihre Ausdrucke in Zukunft ausgeben wollen. Der Blick auf den Graukeil sollte im weißen Feld echtes Weiß und im schwarzen Feld ein tiefes Schwarz zeigen. Jede Graustufe sollte sich – natürlich ohne Farbstich – per Auge vom benachbarten Feld unterscheiden lassen. Allfällige Farbstiche korrigieren Sie in den Einstellungen des Druckertreibers. Beim Umstieg auf anderes Papier wiederholen Sie diese Schritte.

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