Mails ohne Worte
Manche Mails sehen zwar ganz normal aus, der Text den Sie sehen, ist allerdings Text innerhalb eines Bildes. Die gesamte Mail besteht also nur aus einem großen Bild. Dieses ist - trickreich, trickreich - mit einem Link zu einer dubiosen Web-Seite hinterlegt. Wenn Sie also an eine beliebige Stelle innerhalb der Mail klicken, öffnet sich der Link.
Der Neugierde-Trick
"Sie haben bei unserem Gewinnspiel gewonnen", "Ihre Bestellung ist bei uns eingegangen", "Ihre Bestellung wurde soeben ausgeliefert" - so beginnen viele Scam-Mails. Und sie enthalten den Hinweis, dass der Empfänger weitere Informationen im angehängten PDF findet. Wer klickt da nicht neugierig drauf? Sie, hoffentlich. Denn ansonsten entpuppt sich die PDF-Datei als Virus...
Eine Variante dieses Tricks ist, dass statt einer PDF-Datei ein Link angegeben ist, zum Beispiel zu einer kopierten Ebay- oder Amazon-Seite. Wenn Sie dort Ihre Login-Daten eingeben, um die angebliche Bestellung zu überprüfen, liefern Sie den Betrügern Benutzername und Passwort frei Haus.
Nigeria-Scam
Ignorieren sollten Sie auch Mails, in denen es zum Beispiel heißt, ein reicher Afrikaner sei gestorben und eine Stammbaumanalyse hat ergeben, dass Sie der Erbberechtigte sind. Oder aber, dass jemand aus einem fernen Land etwas geerbt hätte, das Geld aber auf einer deutschen Bank liege und sie gegen eine kleine Provision das Geld transferieren sollen. Die Betrüger bitten, darum per Mail zu antworten und darin persönliche Daten anzugeben, damit sie alles weitere veranlassen können. Wer das tut, hört anschließend nie wieder was von den Betrügern - zumindest nicht direkt. Indirekt wird er einige Zeit später wieder dran erinnert - nachdem die Betrüger Missbrauch mit Ihren Daten betrieben haben.
Sie beißen immer noch - Das gute alte Phishing
Auch Phishing ist eine Art von Scam. Sie erhalten eine echt aussehende Mail, die scheinbar von Ihrer Bank stammt. Sie werden darüber informiert, dass es an der Zeit ist, Ihre persönlichen Daten zu überprüfen und mit einer TAN zu bestätigen. Wer auf den angegebenen Link klickt, landet auf einer ebenfalls echt aussehenden Website und wird um Eingabe der Zugangsdaten gebeten. Was die Folgen sind, dürfte inzwischen jedem klar sein.
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