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Scam-Mail-Versender außer Gefecht gesetzt

25.03.2004 | 11:54 Uhr |

In den USA wurde ein Mail-Versender dingfest gemacht, der mit Hilfe gefälschter Mails (Scam), die vorgaben von namhaften Anbietern wie Paypal oder AOL zu stammen, hunderten Anwendern Kreditkarten-Daten oder wichtige Passwörter gestohlen hat.

In den USA wurde ein Mail-Versender dingfest gemacht, der mit Hilfe gefälschter Mails (Scam), die vorgaben von namhaften Anbietern wie Paypal oder AOL zu stammen, hunderten Anwendern Kreditkarten-Daten oder wichtige Passwörter gestohlen hat. Dies gaben die US Federal Trade Commission (FTC) und das US Departement of Justice (DOJ) bekannt.

Der Beschuldigte hat die Scam-Mails zwischen März 2001 und Februar 2003 versendet. Hinter den wahren Absender kamen die Ermittler über im HTML-Code der gefälschten Websites eingebettete Mail-Adressen, so eine Anwältin der FTC.

Insgesamt soll der Beschuldigte 471 Kreditkartennummern, 152 sensible Bankdaten und 541 User-Namen und Passwörter für Internet-Zugänge erschlichen haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, im Zusammenhang mit den Kreditkartendaten, Waren im Wert von mindestens 78.000 Dollar gekauft zu haben.

Ein Urteil wird für den 18. Mai erwartet. Ihm drohen maximal 10 bis 15 Jahre Haft und eine Geldstrafe von mindestens 200.000 Dollar plus Schadenersatz.

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