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Samsung Business Core Printing Solution

Samsung hat mit der SMART MultiXpress-Serie von Laser-basierten Multifunktionsgeräten das Verständnis vom Drucken im Unternehmen auf eine neue Stufe gehoben. Da alle Geräte die offene XOA-Plattform unterstützen, lassen sie sich über die Samsung Business Core Printing Solution an ihre jeweiligen Einsatzzwecke optimal anpassen. Wir stellen die einzelnen Apps der Printing-Suite vor und beschreiben ihre Vorzüge.

Die Samsung „Business Core Printing Solution“ ist eine Software-Suite, in der Samsung professionelle Authentifizierungs-, Dokumenten-Management-, Cloud- und Pull-Print-Lösungen zusammenfasst. Sie dienen der Erweiterung der Standardfunktionen vieler Samsung-Multifunktionssysteme, um diese an die jeweiligen Dokumentenprozesse im Unternehmen ganz individuell anpassen zu können. Gerade kleineren und mittleren Unternehmen bietet Samsung damit ein ganzheitliches Konzept integrierter Druckerlösungen, die sie auch ohne große IT-Abteilungen oder -Budgets aufbauen und betreuen können. Keines dieser Tools benötigt für seine Funktion einen PC oder Server. Die Module werden direkt auf einem XOA-fähigen MFP installiert. Damit ist keine Softwareinstallation auf einem Kundenrechner mehr nötig. Die gesamte Dokumentenverarbeitung geschieht auf dem Multifunktionsgerät. Eine Server-lose Installation bringt verschiedene Vorteilen mit sich. So ist nicht nur der Installationsaufwand gering, eine Wechselwirkung zwischen Rechner und Server ausgeschlossen und eine effektive Fehleranalyse möglich. Auch die Schulung des technischen Personals ist ganz einfach. Schließlich sind auch die Kosten gering.

Die „Business Core Printing Solution“ besteht aus zwei Paketen, dem „Business Core Document Management Pack“ und dem „Business Core Output Management Pack“. Ersteres umfasst drei Apps, „SmarThru Workflow Lite“,„Secure Login Manager“ und „Cloud Connector“, während in letzteres „SecuThru Lite 2“ und „Usage Tracker“ integriert sind.

„SmarThru Workflow Lite“ ist eine Lösung, mit der pro MFP über die „Simple Touch2Scan“-Technologie bis zu 50 individuelle Scan-Workflows eingerichtet werden können. So ist es möglich, gescannte Dokumente mit nur einem Klick an ein oder mehrere Ziele zu senden, etwa per E-Mail, SMB, ftp oder Fax. Die gescannten Dokumente können als durchsuchbares oder komprimierte pdf, Word-Dokument, Tiff und/oder JPEG gespeichert werden. Darüber hinaus können sie mit Meta-Daten versehen werden. Diese reichen von der individuellen Eingabe über eine Dialogbox direkt am Touchscreen bis hin zu den vom MFP generierten Systemdaten, wie Login-Name, Datum, Gerätename, IP-Adresse oder Standort. Mittels der OCR-Texterkennung ist es darüber hinaus möglich, gescannte Schriftstücke anhand bestimmter Textpassagen (Zone OCR) oder Barcodes sortieren zu lassen. In einer Voransicht können außerdem zusätzliche Änderungen vorgenommen werden. Selbst Bilder lassen sich noch verbessern, etwa gerade rücken, den Hintergrund oder Störungen entfernen. Faxe können bereits beim Eingang anhand der Anrufer-ID verteilt werden. Dabei geht die Installation ganz einfach per Web-Browser direkt auf dem MFP. Einstellungen können per „cloning“ von anderen kompatiblen Geräten übernommen oder an andere übertragen werden.

Der „Secure Login Manager“ stellt eine Sicherheitslösung zur Zugriffsauthentifizierung und Berechtigung dar. Die Unternehmen können sich selbst für eine bestimmte Methode entscheiden, mittels der sich ihre Mitarbeiter ausweisen müssen, um Dokumente am MFP scannen oder drucken zu können. Die Anmeldung am System kann mit einer persönlichen PIN, über eine Benutzer-Passwort-Abfrage oder Transponder-Karte erfolgen (RFID oder auch NFC; separat zu erwerben). Die Benutzerverwaltung lässt sich lokal oder per LDAP realisieren, etwa mittels bestehender Active Directory. Zur LDAP-Integration können PIN, Kartennummer, Homefolder, E-Mail-Adresse und Berechtigungsgruppe gehören. Als Kartenleser kann jeder HDI-kompatible USB-Kartenleser verwendet werden. In Verbindung mit SmarThru-Workflow kann die Scanfunktion noch mit Scan2Me oder Scan2Home kombiniert werden. Die App wird auch hier per Browser installiert. Alle Einstellungen können zwischen einzelnen kompatiblen Geräten im Unternehmen übertragen werden.

Der „Cloud Connector“ sendet gescannte Dokumente direkt vom MFP an einen Cloud-Dienst oder druckt Dokumente direkt aus einem Cloud-Speicher auf dem MFP. Unterstützt werden derzeit Sharepoint 365, Google Drive, Dropbox und Evernote. Weitere Dienste sollen folgen. Da das MFP direkt mit der Cloud verbunden ist, werden gescannte Dokumente sofort auf dem Multifunktionsgerät verfügbar. An Formaten werden beispielsweise pdf, xps, tiff und GoogleDocs unterstützt.

„SecuThru Lite 2“ ist eine Pull-Print-Lösung und ermöglicht geschütztes Drucken, da die Dokumente nach dem Drucken auf dem MFP festgehalten werden. Erst nach einer Authentifizierung durch den Anwender werden die gedruckten Dokumente freigegeben. Authentifizierung und Berechtigungen ergeben sich aus dem „Secure Login Manager“. Mit Serverless Pull Print können bis zu 10 kompatible MFPs gruppiert werden. Diese so verbundenen Geräte erkennen auf anderen Geräten gehaltene Druckjobs und können diese untereinander austauschen. Meldet sich der Benutzer an einem der miteinander verbundenen Multifunktionsgeräte an, werden ihm die vorhandenen Druckjobs angezeigt. Wird ein Job freigegeben, wird er ans System übertragen und dort ausgegeben. Die MFP bilden ein Peer-Netz, in dem es keinen Master oder Server gibt. So arbeiten alle Geräte autark voneinander. Gehaltene Druckaufträge werden von Anfang bis Ende nach CC zertifiziertem Verfahren mit 128 Bit auf der Festplatte des MFPs verschlüsselt. Vom Arbeitsplatz aus können Druckjobs per IPPS verschlüsselt ans MFP geschickt werden.

Der „Usage Tracker“ erfasst die Kosten. Er protokolliert die Drucke, Fotokopien, Scans und Faxe aller MFPs, die sich im Unternehmensnetzwerk befinden und berechnet außerdem die jeweiligen Kosten auf Basis der hinterlegten Seitenpreise. Eine Auswertung der Kosten ist direkt von der Touchscreen-Oberfläche des MFP aus oder per Web-Browser möglich. Es können für sämtliche eingebundene Geräte zeitlich definierte Nutzerreports erstellt und proaktiv per E-Mail verschickt werden. Unternehmen können auf Basis dieser Erfassung ihr Ressourcenmanagement optimieren und Betriebskosten überwachen.

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