Rückblick

Hardware-Tops & -Flops des Jahres 2010

Mittwoch, 19.01.2011 | 09:34 von Michael Löprich (Gamestar)
Grafikkarten, Prozessoren, DirectX 11 & 3D: Wir stellen Ihnen die erfreulichsten und ärgerlichsten Entwicklungen des vergangenen Jahres 2010 aus Hardware-Sicht vor.
Nvidia Geforce GTX 480
Vergrößern Nvidia Geforce GTX 480
© 2014

Nicht nur bei den Spielen, auch bei der Hardware ging es 2010 auf und ab. Unsere Schwesterpublikation Gamestar stellt in diesem Artikel die Hardware-Tops & -Flops des vergangenen Jahres vor. Während viele Komponenten tolle Spieleleistung zum Sparpreis boten, entpuppten sich andere Geräte im Hardware-Test als überteuerte Mogelpackung. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die Tops und Flops des Jahres 2010 aus der Welt der Hardware.

Natürlich zeigt unser Artikel nur eine kleine Auswahl der Tops und Flops. Haben Sie sich 2010 besonders über eine Komponente gefreut oder gar maßlos darüber geärgert? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren!

Nvidia Geforce GTX 460

Erst ein halbes Jahr nach AMD hat Nvidia ihre erste Grafikkartengeneration mit DirectX 11 auf den Markt gebracht. Zusätzlich stellten sich die ersten Karten als ziemliche Enttäuschung heraus: Vor allem die Geforce GTX 480 enttäuschte mit extremem Stromhunger und lautem Lüfter. Doch dann kam im Juli die rettende GTX 460: Sie überraschte mit toller Spieleleistung bei angemessenem Stromverbrauch zum günstigen Preis.

Diese Kehrtwende innerhalb einer Generation schafft die Geforce GTX 460 durch einen überarbeiteten GF104-Grafikprozessor, der in Spielen effizienter arbeitet als der GF100-Chip der Geforce GTX 480 und 470. Zudem bietet Ihr flüsterleiser Referenzlüfter überraschend viel Übertaktungsspielraum. Seit der Veröffentlichung dominiert die Geforce GTX 460 dank des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnises den Grafikkartenmarkt bis 200 Euro.

AMD Phenom II X6

AMD hat dieses Jahr Sechskern-Prozessoren für alle erschwinglich gemacht. Die Konkurrenz von Intel war zwar etwas früher dran, doch kamen deren Sechskerner für exorbitante 1.000 Euro auf den Markt und kosten immer noch mindestens 800 Euro. AMD dagegen hat die Preise von Anfang an realistisch gestaltet und mittlerweile gibt’s den Phenom II X6 1055T mit 2,8 GHz als günstigstes Modell bereits ab 150 Euro. Bei Intel bekommen Sie für den gleichen Preis gerade mal die günstigste Quad-Core-CPU im Portfolio.

Zudem kosten schnellere X6-Vertreter mit mehr als 3,0 GHz Takt nur wenig Aufpreis. Auch wenn praktisch noch kein Spiel von sechs Rechenkernen profitiert, lohnen sich sechs Kerne wegen der deutlich höheren Zukunftssicherheit bereits jetzt. Und in älteren Spielen oder Anwendungen, die maximal drei Kerne nutzen, beschleunigt der integrierte Turbo-Modus den Phenom II X6 je nach Modell um 400 oder 500 MHz, was einen deutlichen Performance-Schub bringt.

Metro 2033

Mit Metro 2033 kam dieses Jahr seit längerem wieder ein Spiel, das spürbar für den PC entwickelt wurde. Mit Tesselation und erweiterter Tiefenschärfe bietet es volle DirectX-11-Unterstützung. Zusätzlich sorgen korrekte Physikeffekte dank Nvidias PhysX für eine realistische Atmosphäre. Auch können Sie das Spiel auf Wunsch in der dritten Dimension genießen, denn Nvidias 3D Vision kommt bei Metro 2033 toll zur Geltung. Insgesamt bietet das Spiel fast alles, was es an aktueller Technik gibt. Zusätzlich ist es eines der ersten Spiele, das die Effekte von DirectX 11 gekonnt in Szene setzen kann. Wer über aktuelle DirectX-11-Hardware verfügt, sollte sich Metro 2033 unbedingt ansehen, denn auch spielerisch ist dieser Grusel-Shooter ganz vorne mit dabei.

Mittwoch, 19.01.2011 | 09:34 von Michael Löprich (Gamestar)
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (1)
  • RemiK 09:20 | 20.01.2011

    Metro 2033

    Metro 2033 ist ein Hardware-Top 2010? Ich hätte Spiele eher als Software eingeordnet. So kann man sich täuschen...

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