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Roter Drache

Neues von der Meschenfresser-Front: Bevor er sich in "Schweigen der Lämmer" mit Jodie Foster vergnügt und in "Hannibal" Ray Liottas Schädeldecke abhebt, treibt der intellektuelle Kannibale Hannibal Lecter seine Spielchen mit Edward Norton in "Roter Drache".

Ein in allen Belangen überzeugender Psycho-Thriller mit grandiosen Schauspielern.

Neues von der Menschenfresser-Front: Bevor er sich in "Schweigen der Lämmer" mit Jodie Foster vergnügt und in "Hannibal" Ray Liottas Schädeldecke abhebt, treibt der intellektuelle Kannibale seine Spielchen mit Edward Norton.

Nach seiner Verhaftung durch den FBI-Profiler Graham (Edward Norton) hat es sich Dr. Lecter (Anthony Hopkins) in der Irrenanstalt gemütlich gemacht. Doch wie schon im "Schweigen der Lämmer" ist die Ruhe von kurzer Dauer, da das FBI seine Hilfe für den Fall eines psychopathischen Serienkillers mit dem bissigen Spitznamen "Die Zahnfee" benötigt.

Besonders brisant: Lecters alte Nemesis, FBI-Agent Graham, befindet sich ebenfalls auf der Jagd nach der Zahnfee und muss notgedrungen mit Lecter zusammenarbeiten. Die Neuverfilmung von Michael Manns "Manhunter" bietet jede Menge Thrill sowie eine durch und durch spannende Handlung.

Ralph Finnes überzeugt als innerlich zerissener Psychopath (bei dem fast schon Erinnerungen an Gollum aus dem "Herrn der Ringe" geweckt werden) ebenso wie Edward Norton als Held wider Willen. Die straffe und atmosphärische Inszenierung übertrifft Ridley Scotts "Hannibal" um Längen und sorgt für angenehme Gruselstimmung beim Zuschauer.

Natürlich dürfen Sie von einem solchen Thriller keine Bombasto-Soundcodierung erwarten, trotzdem verteilt sich der Score angenehm im Raum und bietet ab und an ein paar nette Effekte.

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