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Road to Perdition

Comic-Verfilmungen sind so eine Sache. Manchmal funktionieren sie (X-Men, Spider-Man) und manchmal gehen sie tierisch in die Hose (Batman & Robin, Captain America). Zum Glück ist Regisseur Sam Mendes (American Beauty) nicht an der Aufgabe gescheitert, die "Graphic Novel" Road to Perdition (von Max Allan Collins und Richard Piers Rayner) auf Zelluloid zu bannen.

Ein anspruchsvolles Stück Kino, das keiner DVD-Sammlung fehlen sollte.

Comic-Verfilmungen sind so eine Sache. Manchmal funktionieren sie (X-Men, Spider-Man) und manchmal gehen sie tierisch in die Hose (Batman & Robin, Captain America). Zum Glück ist Regisseur Sam Mendes (American Beauty) nicht an der Aufgabe gescheitert, die "Graphic Novel" Road to Perdition (von Max Allan Collins und Richard Piers Rayner) auf Zelluloid zu bannen.

Die Geschichte spielt im Amerika der dreißiger Jahre. Das Leben des Killers Mike Sullivan (Tom Hanks) verläuft in geordneten Bahnen. Er führt Aufträge für seinen Ziehvater Rooney (Paul Newman) aus und kümmert sich hingebungsvoll um seine Familie. Diese Idylle wird allerdings jäh zerstört, als sich Mikes Sohn im Kofferraum von Daddys Auto versteckt und so Zeuge eines Mordes wird.

Als Mikes Familie getötet wird, beginnt für die beiden überlebenden Sullivans eine Odyssee durch die USA, bei der sie von einem abartigen Auftragsmörder (Jude Law) verfolgt werden. Um Road to Perdition treffend zu beschreiben, reichen zwei Worte völlig aus: großes Kino.

Die spannende Geschichte ist liebevoll inszeniert und beeindruckt mit genialen Bildern und einem großartigen Tom Hanks. Technisch geht die DVD ebenfalls in Ordnung. Das Bild ist sauber und zeigt nur an wenigen Stellen leichte Unschärfen und Bildrauschen.

Die Soundcodierung punktet durch die extrem räumliche Hintergrundmusik und direktionale Effekte bei den zahlreichen Ballereien.

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