Jede Partition oder Festplatte muss formatiert werden, wobei ein Dateisystem aufgespielt wird. Nur so kann das Betriebssystem Daten speichern und lesen. Sie können auch eine bereits bestehende Festplatte formatieren und auf diese Weise die darauf befindlichen Daten löschen.
Und so funktioniert‘s: Sie öffnen den Arbeitsplatz, klicken das gewünschte Laufwerk mit der rechten Maustaste an, wählen Formatieren und ein Fenster erscheint. Bestimmen Sie das gewünschte Dateisystem und geben Sie unter „Volumebezeichnung“ die Laufwerksbezeichnung ein. Meistens reicht die „Schnellformatierung“. Mit Klick auf Starten beginnt der Formatierungsvorgang.
Um zu sehen, welche Partitionen sich auf welcher Festplatte befinden, benutzen Sie die Datenträgerverwaltung. Diese finden Sie unter
Start/ Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung/Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung.
FAT32 oder NTFS?
Wenn Sie eine Festplatte formatieren wollen, haben Sie die Wahl zwischen FAT32 und NTFS.
Für FAT32 spricht die breite Unterstützung. So kommen neben sämtlichen Windows-Versionen ab 98 auch Free-DOS oder Linux mit FAT32 klar. Eine große Einschränkung dieses Dateisystems ist aber die maximale Dateigröße, die bei 4 Gigabyte liegt.
NTFS dagegen besitzt keine solche Einschränkung und bietet eine automatische Fehlerkorrektur. Deshalb ist dieses Dateisystem im Normalfall auch vorzuziehen. Allerdings kann weder DOS noch Windows 95/98/Me mit NTFS umgehen – außer mit zusätzlichen Treibern. Linux kommt mittlerweile mit NTFS auch einigermaßen zurecht.
Geheimtipp: Seit Windows 2000 können mit der integrierten Formatierfunktion nur Partitionen von bis zu 32 Gigabyte mit FAT32 formatiert werden. Umgehen lässt sich diese Beschränkung aber, indem Sie auf START/AUSFÜHREN klicken, dort den Befehl „format x: /fs:fat32“ eingeben (ersetzen Sie „x:“ mit dem entsprechenden Laufwerksbuchstaben) und mit OK bestätigen.
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