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Rescatux 32b1 - Rettung für Ihren Bootloader

21.08.2014 | 13:03 Uhr |

Bei Rescatux geht es um die Reparatur liegengebliebener Systeme. Die Distribution ist ein spezialisiertes Rettungssystem für den Grub-Bootloader in den Versionen 1 und 2.

Das Live-System kann kaputte und überschriebene Bootloader von installierten Linux-Systemen wieder flottmachen. Den Grub-Bootloader kann man mit vielen Live-Systemen auch manuell wiederherstellen, doch bei Rescatux erledigt ein grafisches Tool diese Aufgabe. Die installierten Linux-Systeme erkennt das (englischsprachige) Rettungs-Tool „Rescapp“ selbständig. Die Menüpunkte des Tools führen jeweils in die Untermenüs und zu den eigentlichen Funktionen. Im Menüpunkt „Grub (+)“ können Sie mit „Restore Grub“ einen neuen Grub-Bootloader in der Version 1 oder 2 schreiben (je nach installierter Distribution in den MBR der Festplatte) und dabei alle automatisch erkannten Betriebssysteme inklusive Windows in das neue Bootmenü einbinden.

Grub-2-Troubleshooting: Typische Probleme & simple Lösungen

Die Funktion „Update Grub Menus“ greift auf die bereits vorhandenen Konfigurationsdateien der jeweiligen Distribution auf der Festplatte zu, um Grub 2 anhand der Konfigurationsdateien im Originalzustand wiederherzustellen. Zudem ist für Ubuntu-Anwender unter „Expert Tools (+)“ das Tool Boot-Repair im Live-System vorhanden, das ebenfalls den Grub-2-Bootloader eines Ubuntu-Systems bearbeiten und wiederherstellen kann.

Hinweis: Für das Herunterladen muss man sich für eine 64-Bit- oder 32-Bit-Version des Systems entscheiden. Dies muss passend zum installierten System ausgewählt werden, dessen Bootloader repariert werden soll.

Website: http://sourceforge.net/projects/rescatux/files/rescatux_0_32_b1/
Dokumentation: www.supergrubdisk.org/rescatux/

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